Dieter Bartha, I. Beigeordneter der Stadt Paderborn, wurde 60
Wissen, was wir an Ihnen haben
Die Paderborner Bürgerinnen und Bürger wissen, was sie an Ihnen haben. Mit diesen Worten würdigte Bürgermeister Heinz Paus die mehr als 18jährige Tätigkeit Dieter Barthas als Beigeordneter der Stadt Paderborn zu dessen 60. Geburtstag. Bei seinem Dank machte der Bürgermeister deutlich, wofür der I. Beigeordnete steht: für absolute Verlässlichkeit, Beständigkeit und Konsequenz und für nüchternen Realitätssinn. "Sie suchen nicht die Probleme, sondern Wege, diese zu lösen. Wenn dies nicht so wäre, hätten wir so hochkomplexe Themen wie die Fusionen der PESG und der Stadtwerke und die Eingliederung in den neuen Regionalversorger E.ON Westfalen Weser AG nicht in den Griff bekommen", so Paus. Gratulationen nahm Bartha auch von den stellvertretenden Bürgermeistern der Stadt Elsbeth Menneken, Josef Hackfort und Joseph Vögele sowie vom Personalratsvorsitzenden Uli Voß und Amtsleitern der Stadt entgegen. Große Worte oder spektakuläre Auftritte sind nicht die Welt des Dieter Bartha. Solide in der Sache, ohne Umschweife das Wesentliche des Problems erkennen und es lösen, das ist die Philosophie des aus Siebenbürgen stammenden und in Schwaben aufgewachsenen Dieter Bartha. Der Mann, zu dessen Verantwortungsbereich die Feuerwehr gehört, hat sich bei der Problemlösung als "Feuerwehrmann" für fast alle Bereiche schon bewährt. Das Bürgerhausprogramm beispielsweise war ein solches Thema. Wie sollte in Zeiten knapper Kassen Modernisierung und Ausbau der Bürgerhäuser in den Stadtteilen gerecht und nachvollziehbar in Angriff genommen werden. Der Jurist und Menschenkenner Bartha hat engagiert und mit Augenmaß ein drei Millionen Investitionsprogramm auf den Weg gebracht und damit in den Ortsteilen und bei den Beteiligten großen Zuspruch geerntet. Bartha, der Erfahrungen unter anderem als Justitiar der Universität Paderborn von 1973 bis 1977 und als Rechtsamtsleiter im Kreis Lippe sammelte, hat bis auf die Bauverwaltung und das Kulturamt alle Bereiche der Stadt verantwortet. "Wenn jemand bei den sparsamen Schwaben aufwächst und dann auch noch 'zur Weiterbildung' in Lippe war, kann nur ein ausgesprochen sparsamer Kämmerer dabei herauskommen", so Paus augenzwinkernd. Als ein Mann des Ausgleichs genießt Dieter Bartha nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den Ratsfraktionen Respekt und Anerkennung. Keine Monologe, sondern Dialoge auf dem Weg zu einer Lösung - das war und ist die Maxime des Dieter Bartha, der damit selbst bei schwierigen Fällen den Erfolg auf seiner Seite hatte. Als die Bezirksregierung in Detmold die Grundschule auf der Lieth nicht genehmigen wollte, wusste sich der damalige Schuldezernent sehr wohl zu helfen. Die Herren aus Detmold lud er in die Busdorfschule ein, um anschließend mit ihnen zur Lieth zu wandern. Danach war klar, diesen weiten Weg kann man I-Dötzchen nicht zumuten.