Montag, 1. Dezember 18 Uhr im Foyer der Paderhalle

Bürger können Weltstar erleben: Francois Morellet stellt seine Lichtinszenierung des Maspernturms vor

Auf einen besonderen Leckerbissen können sich Paderborns Kunstfreunde freuen: Francois Morellet, einer der größten Künstler unserer Zeit, kommt nach Paderborn, um seine Inszenierung des Maspernturms im Rahmen des Projekts „7 Türme – 7 Lichter“ persönlich vorzustellen. Am Montag, 1. Dezember, stellt sich Morellet um 18 Uhr im Foyer der Paderhalle persönlich vor, alle Interessierten sind dazu eingeladen und können mit dem Weltstar diskutieren. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Prof. Gerhard Auer, Kurator des Lichtszenarios, unterstützt wird er dabei von Projektleiter Thomas Günther, Denkmalpfleger bei der Stadt Paderborn. Anschließend wird Francois Morellet „seinen“ mit einer roten Installation bespielten Maspernturm vorzustellen. Francois Morellet, Jahrgang 1926, erfährt derzeit durch zahlreiche internationale Ausstellungen und Auszeichnungen auch in Deutschland (z.B. in Köln und Reutlingen) die besondere Aufmerksamkeit einer immer noch wachsenden Fan-Gemeinde. Doch schon seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gehörte der heute 79jährige zu den namhaftesten Vertretern einer geometrisch-abstrakten Kunst, die sich einerseits einer systematischen Methode der Formfindung bedient, andererseits Zufällen und subjektiven Einfällen soviel Einfluss lässt, dass Werke von origineller und unverkennbarer Prägung entstehen. Unverwechselbaren „Morellets“ sind heute in allen bedeutenden Museen und Privatsammlungen der Welt anzutreffen. Frühzeitig bediente er sich auch neuester Techniken, wie z.B. des rhythmisch bewegten Neonlichts, das er auch in seiner Paderborner Arbeit einsetzt. Diese hat er als Teil des Lichtszenario Stadtmauer Paderborn, 7 Türme – 7 Lichter hauptsächlich für den nächtlichen Auftritt konzipiert ist. Für das Lichtszenario „7 Türme – 7 Lichter“ haben acht international renommierte Künstler sieben Türme der Stadtmauer in Kunstwerke verwandelt. Zu sehen ist die Inszenierung noch bis Ende November 2004.