Existenzgründer im Rathaus empfangen

Paderborn ist Gründungshochburg

"Wir wollen Deutschlands gründerfreundlichste Kommune werden". Diesen Anspruch formulierte Annette Förster, Geschäftsführerin der Paderborner Wirtschaftsförderungsgesellschaft beim Empfang für Existenzgründer im Paderborner Rathaus. Dass Paderborn auf diesem Weg schon ein ganzes Stück voran gekommen ist, zeigt sich in Initiativen, wie dem deutschlandweit einzigartigen kommunalen Gründerfond, dem Gründerstammtisch oder dem Paderborner Firmenforum. Auch die Auszeichnung Paderborns als gründerfreundliche Kommune spricht dafür. Etwa 80 junge Unternehmer waren der Einladung von Bürgermeister Heinz Paus gefolgt. Von den 1500 neuen Gewerbeanmeldungen pro Jahr in Paderborn behaupte sich immerhin fast ein Drittel am Markt. Ein neues Unternehmen zu gründen sei ein hohes Risiko in diesen schwierigen Zeiten, zeuge aber auch von Mut, für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen, so das Stadtoberhaupt. Die Stadt unterstütze die Existenzgründer auf vielfältige Art und Weise und habe durch die entsprechenden Rahmenbedingungen ein gutes Klima für Gründer in der Stadt geschaffen. Als eine der Gründungshochburgen in Ostwestfalen bezeichnete Thomas Herold, Leiter der Industrie- und Handelkammer Paderborn, die Stadt Paderborn. Die Stadt habe eine "hervorragende Flächenpolitik" betrieben und damit maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen. Michael Lutter von der Kreishandwerkerschaft Paderborn ging auf die große Bedeutung des Handwerks für Paderborn ein. Mehr als 2300 Handwerksbetriebe seien dafür ein klarer Beweis. Die Kreishandwerkerschaft unterstütze junge Leute, die sich im Handwerk selbständig machen wollen. Das Handwerk biete dazu gute Erfolgschancen, immerhin seien 88 Prozent der Gründungen im Handwerk auch nach fünf Jahren noch erfolgreich.