In der Paderhalle

Noch einmal Lehár

Mit der Operette „Der Graf von Luxemburg“ von Franz Lehár schließt am Dienstag, 27. April, um 19.30 Uhr das Landestheater Detmold die Musiktheater-Saison in der PaderHalle ab. Nach den beiden ausverkauften Vorstellungen von „Land des Lächelns“ Anfang April präsentiert das Kulturamt der Stadt Paderborn damit eine weitere Gelegenheit, eine Operette von Lehár zu besuchen. Die Geschichte mit ihrer Ansiedlung zwischen Boheme und Karneval, ihrer reizvollen erotischen Thematik und ihrer bühnenwirksamen Szenen gab Lehár reichen Anlass zur Entfaltung seiner Begabung. Viele Melodien dieser frühen Operette des Meisters sind populär geworden. Inhaltlich geht es um die Ehe zwischen der Sängerin Angele und dem Graf von Luxemburg, die als Scheinehe nur dazu dient, die Sängerin in den Adelsstand zu erheben und den verarmten Graf um eine halbe Million reicher zu machen. Aber das Schicksal will es anders: Beide verlieben sich ineinander. Die Verwicklungen nehmen ihren Lauf. Das Landestheater erzählt die Geschichte mit einem leicht ironischen Einschlag.