Paderborn brachte Schaustellern wieder die Wende
1,6 Millionen erlebten Libori-Fest der Superlative
Mehr als 1,6 Millionen Besucher erlebten in den vergangenen neun Tagen in Paderborn eine Libori-Fest der Superlative. Diesem Libori-Fazit von Paderborns Bürgermeister Heinz Paus schlossen sich auch die Schausteller auf der Kirmes und die Beschicker des Pottmarkts rund m den Dom an. Wilhelm Schemel,, Schatzmeister des deutschen Schaustellerbundes: „Nach zum Teil katastrophalen Einbrüchen in diesem Jahr war Libori der Lichtblick und hat hoffentlich den Durchbruch gebracht.“ Die einzigartige Mischung aus Kirche, Kirmes, Kultur und Politik hat damit einmal mehr unter Beweise gestellt, dass sie zu den umsatz- und besucherstärksten Veranstaltungen ihrer Art in Deutschland gehört. Am Abschlusswochenende begeisterten beim Europafestival Jugendliche Künstler aus 10 Ländern mit Tanz, Musik, Akrobatik und Comedy das begeisterte Publikum. Auch im Internet war das Interesse an Libori riesengroß. Allein während de neun Festtage wurden unter "libori.de" mehr als 20.000 Zugriffe registriert. Als ruhig und friedlich schätzen Polizei und Ordnungsamt die Veranstaltung ein. Die Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei und Ordnungsamt "B.O.S.S" hat sich einmal mehr bewährt. Zwei Schlägereien, zwei verlorene Kinder und einige Handtaschendiebstähle waren die „Großeinsätze“ während dieser Libori-Festwoche. Für mehr Aufsehen sorgte ein Falschfahrer: Ein britischer Militär-LKW hatte sich verfahren und war mitten in der Libori-Kirmes gelandet. Auch die Paderborner Kaufleute zogen eine positive Bilanz. Die sommerlichen Temperaturen hatten vor allem das Geschäft mit der Sommerware angekurbelt.