Ausstellung im Marstall bis zum 29. August verlängert

Antike Götter und Mythen begeistern die Besucher

Die Ausstellung "Antike Götter und Mythen. Ausgewählte Antiken der Sammlung Nachtmann" im Historischen Museum im Marstall in Schloß Neuhaus sollte ursprünglich nur eine befristete Kabinettausstellung sein. Aufgrund des großen Interesses an den ausgewählten Beispielen griechischer und römischer Kunst aus der Sammlung Nachtmann wird die Ausstellung jetzt bis zum 29. August verlängert. Rund einhundert Werke, von der Bronze- oder Tonstatuette bis zum Marmorkopf lassen die Welt der Götter und Mythen lebendig werden. Die einst als unsterblich geltenden Götter sind dem Christentum gewichen. Für Viele sind Zeus, Apollon, Athena und Co. zum musealen Präsentationsgut geworden. In verstaubten Vitrinen fristen sie ihr kümmerliches Dasein und warten darauf, von den Besuchern wahrgenommen zu werden. Die Ausstellung "Antike Götter und Mythen. Ausgewählte Antiken der Sammlung Nachtmann" eröffnet einen Zugang zur Welt der Mythologie. Zahlreiche Statuetten aus Bronze und Ton zeigen die Götter in ihrer vollen Gestalt mit ihren göttlichen Attributen. Aber auch auf Tonlampen, Wagenbeschlägen und in der Vasenmalerei erscheinen die alten Götter. Die gezeigten Objekte stammen aus einem Zeitraum vom 4. Jh.v.Chr. bis zum 4. Jh.n.Chr. und geben einen allgemienen Überblick über das griechisch-römische Kuntshandwerk. Ergänzt werden die Ausstellungsstücke durch ausgewählte Exemplare der römischen Münzprägung. Zwar sind die Namen der alten Götter vielen noch bekannt, ihre Funktion und ihre ruhmreichen Taten aber stehen nicht mehr auf den Lehrplänen der Schulen. So leistet die Ausstellung im Marstall einen wichtigen Beitrag dazu, die Unsterblichkeit der alten Götter bis heute zu retten.