Baumfällaktion "Mertens Wiese"

Kein erhaltenswerter Baum wird gefällt

Bei den Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „Mertens Wiese“ in Schloß Neuhaus wird kein erhaltenswerter Baum gefällt. Die Lage der Erschließungsstraßen wurde so gewählt, dass so wenige Bäume wie möglich gefällt werden müssen. Bei der Herstellung der Anbindung des Baugebietes an die Dietrichstraße wurde beispielsweise nur ein Baum beseitigt. Darauf weist die Stadt Paderborn in einer Pressemitteilung hin. Anwohner hatten sich beklagt, dass hier angeblich geschützte Bäume gefällt worden seien. Erhaltenswerte Bäume sind im Bebauungsplan gekennzeichnet und werden selbstverständlich nicht beseitigt, heißt es darin. Nicht erhaltenswerte Bäume seien im Bebauungsplan nicht dargestellt. Die bisherigen und noch notwendigen Baumfällungen entsprächen voll und ganz den Vorgaben des Bebauungsplanes. Wenn der Verwaltung vorgeworfen werde, sie fälle in einer Nacht- und Nebelaktion erhaltenswerte Bäume und beseitige anschließend Vermessungspflöcke einer alten (falschen) Erschließungsstraße, so müsse das in aller Deutlichkeit zurückgewiesen werden, so die Stadt. Die Mitarbeiter des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen hätten ihre Arbeiten nicht wegen des Protestes der Anlieger beendet, sondern da genügend Gehölze für die anstehenden Kanalarbeiten entfernt worden waren. Sobald erforderlich werde man die restlichen Arbeiten zur Verbindung der Baustraße mit dem nassen Kamp fortsetzen. Eine Unterbrechung der Bautätigkeit vor Ort habe hierdurch nicht stattgefunden, so dass die Termine für die Fertigstellung des I. Bauabschnitts bisher nicht gefährdet seien. Für das Verschwinden der Vermessungspflöcke könne die Stadt Paderborn keine Verantwortlichen benennen. Da dies nicht der einzige Vandalismusschaden in diesem Baugebiet sei, werde ab sofort durch die Polizei, die Baufirma und durch die Stadt verstärkt kontrolliert.