Hausfassaden spielen Hauptrolle in Weihnachtsmarkt-Lichtinszenierung
Neptunbrunnen wird zum illuminierten Weihnachtsbaum mit Glitzersternen
In neuem Licht erstrahlt in diesem Jahr der Paderborner Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz. Dafür sorgt eine ganzheitliche, szenische Beleuchtungsinstallation, Einbezogen ist erstmals auch der Neptunbrunnen. Im Gegensatz zum Lichtkonzept der Vorjahre, das sich fast ausschließlich auf die Ausleuchtung des Doms und Domturmes bezogen hatte, wird jetzt der Marktplatz mit seinen Häuserfronten in seiner Gesamtheit in eine Lichtinszenierung eingebunden. Dabei wird weniger auf spielerische Lichteffekte, sondern mehr auf eine harmonische weihnachtliche Ausleuchtung mit weichen Farb- und Lichtverläufen Wert gelegt. So sind die Fassenden der Häuser des Marktplatzes und auch die des Diözesanmuseums dieses Jahr durch dezente Flutlichtstrahler in leichte, warme Pastelltöne getaucht. Damit wird die Stimmung des Weihnachtsmarktes auch auf die Umgebung übertragen. Dies ermöglicht eine räumliche Ausweitung des „Wohlfühlbereiches“ auch außerhalb des mit Ständen bebauten Bereiches und gibt dem Weihnachtsmarkt eine ganz besondere Atmosphäre. Was in den Sommermonaten die untergehende Sonne an natürlichen Farbspielen auf die Fassaden zaubert, wird mit dieser Lichtinstallation auf die Weihnachtszeit übertragen. Wurde der Neptunbrunnen während der letzten Jahre durch die Anordnung der Stände nicht in die Anmutung und das Konzept einbezogen, so ist er dieses Jahr mit einem imposanten Zeltaufbau überdeckt und wird elementarer Bestandteil des Weihnachtsmarktes. Dieser Aufbau mit seiner weißen Plane wirkt bereits durch seine Formgebung wie ein stilisierter Tannenbaum mit verschneiten Zweigen. Darüber hinaus wird er von innen illuminiert und arbeitet mit sanften Farbwechseln und funkelnden Sternmotiven. Je nach Beleuchtungszustand taucht er mal in ein wärmendes Rot, Orange oder wechselt die Farbe auch mal hin zu einem kalten Blau. Damit erhält der Weihnachtsmarkt einen sehr markanten und wirkungsvollen zentralen Kernbereich, um den herum sich das weihnachtliche Treiben in dem kommenden Wochen abspielen kann. Mit dieser Integration wird den Besuchern ein zusätzliches visuelles Highlight geboten. Auch die zum Weihnachtsmarkt gewandte Fassade des Domes ist dieses Jahr lichttechnisch einbezogen. Hier wird jedoch diesmal auf visuelle Effekte völlig verzichtet, dafür die Architektur durch einfarbige Flutlichtstrahler mit sanften Helligkeitsverläufen akzentuiert. Damit wird auch der Dom zum ersten Mal in seiner Gesamtheit in das Marktkonzept integriert und bildet den krönenden Abschluss einer in sich geschlossenen Lichtinszenierung.