Nordwestdeutsche Philharmonie spielt Theodorianum-Menuett
Uraufführung von Schüler-Komposition
Mehr als 1.100 Schüler aus Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien allen Teilen des Kreises Paderborn füllten am Mittwoch, 1. Dezember, in zwei Konzerten die Paderhalle und lauschten dem Spiel der Nordwestdeutschen Philharmonie. Die Schülerkonzerte des Landesorchesters in Paderborn haben mittlerweile Tradition und sind aus dem Angebot nicht mehr weg zu denken. Die beiden Konzerte richteten sich an Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen und behandelten das Thema Tanz vom barocken Menuett bis zur modernen Samba. Auf dem Programm standen Werke von Brahms, Mozart, Beethoven, de Falla, Bernstein und Khatschaturian. Es dirigierte Simon Rekers, erster Kapellmeister der Städtischen Bühnen in Kiel. Als besonderes Highlight erwies sich das Konzert für Marimbaphon und drei Schlagzeuger von Ney Rosauro, das von der Schlagzeugerin Margarita Kourtparasidou und den Schlagzeugern der NWD gespielt wurde. Besonders stolz war eine Klasse des Theodorianums. Sie hatte im Unterricht selbst ein Menuett komponiert, das die Profimusiker nun spielten. Tänzerisch wurde es von Mitgliedern der Tanzgruppe der Städtischen Musikschule unter Leitung von Margit Keikutt umgesetzt. Dem Konzert vorausgegangen war eine Vorbereitungsphase in den Schulen. In einem Treffen der Fachlehrer und des Moderators, Prof. Klaus Ernst Schneider, der das Konzert moderierte und für das Konzept verantwortlich ist, wurden das Thema und dessen Einbindung in den schulischen Unterricht strukturiert. In den nächsten Schülerkonzerten im März 2005 sind wieder die Grundschulen an der Reihe.