Erweiterung und Umbau abgeschlossen - Samstag Tag der offenen Tür

Kilianschule zeigt neues Gesicht

Wer die Kilianschule aus den Anfängen der Jahre 1964/65 in Erinnerung hat, wird sie jetzt kaum mehr wiedererkennen. In den fast 40 Jahren ihres Bestehens hat die Schule im Südviertel durch einen umfangreichen Um- und Erweiterungsbau ihr Aussehen verändert. Bei einem Tag der offenen Tür am Samstag, 14. Februar, haben interessierte Kinder, Jugendliche und Eltern von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen. Bereits am morgigen Freitag, 13. Februar, werden um 11 Uhr die knapp 300 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern sowie vielen Gästen die neue Kilianschule einweihen. Dabei gibt es viel zu feiern. In 15 Monaten wurde für etwa drei Millionen Euro eine Schule zum Wohlfühlen geschaffen. Ein neuer Fachklassentrakt zum Südring hin, ein lichtdurchflutetes Foyer, ein neues Forum für 200 Personen, eine Bibliothek und ein neuer Hausmeisterbereich entstanden. Die Verwaltungsräume wurden umgebaut und das Kellergeschoss des Klassentraktes saniert. Bereits im August 2002 waren die aus den siebziger Jahren stammenden drei provisorischen Container abgerissen worden. Zuvor waren in einem ersten Bauabschnitt der Klassentrakt um zwei Klassen aufgestockt und die vorhandenen Toiletten saniert, modernisiert und übersichtlicher gestaltet worden. Seit langem war es ein Anliegen der Schulleitung und der Stadt Paderborn, die unzulänglichen Raumverhältnisse und nicht mehr zeitgemäße Fassadendämmung der Kilianschule zu verbessern. Seit 1973 waren sieben Klassenräume in provisorischen Schulcontainern untergebracht. Mit dem jetzt fertiggestellten Um- und Neubau sind diese Anliegen umgesetzt. Insbesondere auch im Hinblick auf das Energiesparen. Der helle Außenputz ist ein zehn Zentimeter starker Wärmedämmputz. Mit einer starken Dachdämmung im Um- und Anbau und besonders guter Wärmeschutzverglasung werden die verschärften Anforderungen der neuen Wärmeschutzverordnung mehr als erfüllt. Die Wirksamkeit dieser Dämmaßnahmen muss durch ein vernünftiges Nutzerverhalten unterstützt werden. Erst dann kommen ihre Wirkungen hinsichtlich Energieeinsparung und Verringerung des Kohlendioxidausstoßes voll zum Tragen.