Bevölkerungsentwicklung im Dezember 2003

21 Einwohner weniger

Wie im Vorjahr ging im Dezember die Einwohnerzahl Paderborns wieder zurück. Genauer gesagt nahm die Bevölkerung der Stadt um 21 Personen von 139.449 auf 139.428 Einwohner ab ( Vor- monat -46; Vorjahr -100). Dies ist zwar deutlich weniger als im gleichen Monat vor einem Jahr, im Dezember-Vergleich der letzten zwölf Jahre trotzdem zum sechsten Mal ein Minus. Der Abstand zum Vorjahresmonat liegt nun bei +367 Personen ( November 2003: +288). Die Ursache für das negative Ergebnis ist bei den sogenannten Wanderungen zu finden. Dabei war die Zuzugszahl mit 575 Personen (Vormonat -477; Vorjahr -536) sogar die höchste in den letzten fünf Jahren und lag auch im langfristigen dezembertypischen Durchschnitt. Die Zahl der 620 Fortzüge (Vormonat 554; Vorjahr 637) war dagegen deutlich überdurch- schnittlich. Zusammen ergab sich daraus mit -45 Personen zum fünften Mal in acht Jahren ein Wanderungsverlust (Vormonat +76; Vorjahr -101). Die "natürliche Bevölkerungsbewegung" konnte diese negative Entwicklung nur abmildern, aber nicht umkehren. Die Geburtenzahlen von 116 Babys (Vormonat 108; Vorjahr 100) lag dabei im Dezember-Vergleich durchaus im Durchschnitt. Die Zahl der 92 Sterbefälle (Vormonat 78; Vorjahr 99) war leicht überdurchschnittlich. Damit ergab sich aus den beiden mit +24 Personen ein etwas unterdurchschnittlicher Geburtenüberschuss (Vormonat +30; Vorjahr +1). Unter den Stadtteilen waren vom Rückgang der Einwohnerzahlen vor allem die Kernstadt (-109) betroffen, mit großem Abstand gefolgt von Marienloh (-14) und Sande (-8). dagegen konnten Schloß Neuhaus (+73), Benhausen (+14) und Wewer (+12) sogar Zuwächse verzeichnen. In der übrigen Ortsteilen gab es keine großen Veränderungen: Elsen (+5), Neuenbeken (+4) und Dahl (+2). Des Weiteren wohnten Ende Dezember 9.331 Personen mit Nebenwohnsitz Paderborn in der Stadt (Vorjahr: 8.620). Die Gesamt- bevölkerungszahl liegt jetzt bei 148.759 Einwohnern.