Im Museum für Stadtgeschichte
Filme über Paderborn
„Super-8“ und „digital“: Paderborn im Film lautet das Motto im Museum für Stadtgeschichte. Die Einrichtung im Adam und Eva-Haus bietet zur aktuellen Ausstellung „Und sonntags ging’s ins Kino…“ (bis 11. Juli zu sehen) ein buntes Filmprogramm mit dem Paderborner Filmclub e.V. an. Gezeigt werden lokale Filmaufnahmen wie das Hochwasser von 1965, Grabungen an der Kaiserpfalz, Dokumentationen von der Innenstadtsanierung 1976/77, Filme von der Landesgartenschau 1994 und vieles mehr. Am Dienstag, 8. Juni, heißt es „Paderborn im Super-8-Format“ und am 22. Juni „Paderborn digital“. Die Vorführungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro pro Person. Eine Vorführung für Familien mit Kindern im „Super-8-Format“ gibt es am Sonntag, 20. Juni, um 15 Uhr im Stadtmuseum (Eintritt drei Euro pro Familie). Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse. Der Paderborner Filmclub besteht schon seit über 45 Jahren. Seit 1957 gehört er dem Bundesverband Deutscher Film- und Videoamateure (BDFA) an. Von dieser Zeit an begann ein regelmäßiges Clubleben mit technischen und praktischen Abenden und den ersten öffentlichen Filmvorführungen vor Publikum. Abwechselnd wurde der Filmclub von Paul Günter Schmidt und Benno Filter geleitet. Seit vier Jahren steht nun Hans Kurt Linneweber dem Verein vor. Bei den „Paderborner Filmtagen“ und „Landes-Filmschauen“ erhielt der Club Auszeichnungen in Gold und Silber, auch auf internationaler Ebene konnte er bisher gut bestehen. Es entstanden beachtliche Filme, die heute immer noch sehenswert und beispielhaft sind. Einen besonderen Wert legt der Filmclub auf die Filmfreundschaft der Paderborner Partnerstädte Bolton und Le Mans. Seit mehr als elf Jahren besteht der Kontakt zum Boltoner Film-Club und mit dem „Camera Club du Mans“ feierten die Filmfreunde im Jahr 2003 ihr zehnjähriges Freundschaftsjubiläum.