Bis 26. Juni bewerben!
Stadt bietet Jugendlichen zusätzliche Ausbildungsplätze
Die Stadt Paderborn bietet Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, zusätzliche Chancen. Bürgermeister Heinz Paus: "Aufgrund der schwierigen Lage am Ausbildungsstellenmarkt hat der Rat beschlossen, dass die Stadt Paderborn, der Bäderbetrieb der Stadt, die Tourist Information und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft zusätzliche Ausbildungsplätze anbieten." Dabei handelt es sich um: Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Veranstaltungskaufmann/frau, Straßenwärter/in, Fachangestellte/r für Bäderbetriebe, Reiseverkehrskaufmann/frau und Bürokaufmann/frau. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht sind. Bewerbungen sind bis zum 26. Juni 2004 an die Stadt Paderborn, Haupt- und Personalamt, Am Abdinghof 11, 33098 Paderborn zu richten. Weitere Informationen gibt es bei Helga Kloidt unter der Telefonnummer 88 1231 (h.kloidtpaderbornde). Seit 1998 ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Paderborn ein erheblicher Anstieg der nicht vermittelten Bewerberinnen und Bewerber, die eine Berufsausbildung anstreben, festzustellen. Am 19.05.2004 waren nach Auskunft der Agentur für Arbeit Paderborn 569 Jugendliche aus dem Stadtgebiet Paderborn, die eine Ausbildung suchen, noch nicht vermittelt. Bürgermeister Heinz Paus: „Angesichts der prekären Ausbildungsmarktsituation und auch im Hinblick auf ihre gesellschaftliche Verpflichtung zur Ausbildung junger Menschen schafft die Stadt Paderborn, zusätzlich zu den im Jahr 2004 bereits zur Deckung des künftigen Personalbedarfs bereitgestellten 23 Ausbildungsplätzen, jetzt weitere Ausbildungsplätze. Zudem wird die Einrichtung zusätzlicher Plätze beim Bäderbetrieb der Stadt Paderborn und bei den städtischen Tochtergesellschaften finanziell gefördert.“ Für die Einrichtung dieser zusätzlichen Ausbildungsplätze fallen in diesem und in den nächsten drei Jahren voraussichtlich Kosten von ca. 300.000 Euro an. Für die im Jahr 2004 anfallenden Kosten können die für ein innovatives Beschäftigungsprogramm bereitgestellten Mittel eingesetzt werden. Das seit 1. August 2003 durchgeführte Programm hat die Zielsetzung, ausbildungswillige Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen durch Feststellung der Mängel und deren Aufarbeitung zur Ausbildungsreife zu führen. Heinz Paus: „Da dieses Ziel bislang nur in sehr wenigen Fällen erreicht werden konnte, erscheint es mir effektiver, diese Finanzmittel für die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsstellen für benachteiligte Jugendliche einzusetzen. Hierdurch kann diesem Personenkreis eine nachhaltige berufliche Perspektive eröffnet werden.“ Diese Einschätzung wird auch von Vertretern der Wirtschaft, der Arbeitsverwaltung und der Wohlfahrtsverbände geteilt.