Brücke Dr.-Rörig-Damm

Ab Montag für etwa ein Jahr gesperrt

Sie ist ein altes Schätzchen, hat fast 100 Jahre auf dem Buckel, doch jetzt sind ihre Tage gezählt: Die Brücke am Dr.-Rörig-Damm wird ab kommenden Montag, 21. Juni, für etwa ein Jahr gesperrt. Sie wird abgerissen und danach neu gebaut. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf etwa drei Millionen Euro. Das Straßen- und Brückenbauamt der Stadt Paderborn empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren. Umleitungen sind ausgeschildert. Stadtauswärts fließt der Verkehr über die Nordstraße, Löffelmannweg, Hermann-Kirchhoff-Straße und Brandenburger Weg. Stadteinwärts kann der motorisierte Verkehr über die Salierstraße, den Pfälzer Weg und die Detmolder Straße rollen. Auch die Fahrgäste der PaderSprinter-Busse müssen sich auf Veränderungen einstellen. Die PaderSprinter-Busse der Linie 2 werden ab Montag, 21. Juni, umgeleitet. Die Haltestellen Heinrichskirche und Nordbahnhof werden während der Sperrung nicht angefahren. Dafür werden Ersatzhaltestellen eingerichtet: Stadtauswärts an der Detmolder Straße zwischen der Penzlinger Straße und der Cheruskerstraße. Stadteinwärts wird die Haltestelle Cheruskerstraße von der Linie 2 mitbedient. Die Umleitungsstrecke führt von der Detmolder Straße links in den Pfälzer Weg, Salierstraße, rechts auf den Dr.-Rörig-Damm und weiter auf der normalen Linienführung. Für die aus der Stadtheide zur Domschule am Greiteler Weg gehenden Schulkinder ergibt sich ein neuer Schulweg. Er führt über Salierstraße, den Bahnübergang an der Detmolder Straße, Hermannstraße, Nordstraße zum Greiteler Weg. Wie Projektleiter Reinhard Bode vom Straßen- und Brückenbauamt (Tel. 05251/88-1694) mitteilt, habe man in diesem Zusammenhang extra mit Zebrastreifen gesicherte Übergänge auf der Salierstraße in Höhe des Lothringer und des Pfälzer Weges eingerichtet. Die alte Brücke ist stark baufällig und nur noch eingeschränkt zu nutzen. Um die Verkehrsbelastung zu reduzieren, kann sie derzeit nur einspurig befahren werden. Der Neubau soll an gleicher Stelle erfolgen. Die neue Brücke soll jedoch deutlich breiter werden, so dass drei Spuren für den Fahrzeugverkehr sowie beidseitig Rad- und Fußwege Platz finden. Im Rahmen des Brückenneubaus werden beiderseits auch die Auffahrten erneuert. Durch diese Straßen- und Brückenbauarbeiten soll in dem Bereich der Verkehrsfluss verbessert und die Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer, optimiert werden. In einer Bürgerinformation hatte die Leiterin des Straßen- und Brückenbauamtes, Margit Hoischen, bereits Anfang Februar die Planungen vorgestellt und Fragen der Anwohner beantwortet.