Ab 4. Juli in Schloß Neuhaus

Junge Kunst aus Debrecen

Junge Kunst aus Paderborns ungarischer Partnerstadt Debrecen ist vom 4. bis 25. Juli im Gewölbesaal des Neuhäuser Bürgerhauses zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten eines jungen Künstlerpaars Éva Ludmann und Szabolcs Süli-Zakar, die zusammen die Werkstätten des Kunst-Ost Studios in Kéked gründeten. Éva Ludmann, geboren 1977, machte an der Pädagogischen Hochschule Ferenc Kölcsey eine Ausbildung zur Kunsterzieherin und arbeitet seit 2002 an der Universität von Pécs als Koordinatorin für kulturelle und öffentliche Angelegenheiten. Ihr Interesse gilt der nicht-figürlichen, abstrakten Komposition, gemalt oder gezeichnet. Häufig sind alte Höhlenzeichnungen Ausgangpunkt ihrer Arbeiten, die sie als „Quelle des Sehens“ in ihre „Welt des Sehens“ integriert. Buchstaben, als sichtbare Formen und Zeichen, ergänzen ihre „Seh-Formen“ und komplettieren sie. Diese Schriftzeichen verlieren ihre eigentliche Bedeutung, werden ästhetische Elemente und bieten die Möglichkeit für weitere Assoziationen. Als umfassende Botschaft ihrer Bilder bezeichnet die Künstlerin die Neuinterpretation dieser Zeichen, der Überreste und Merkmale vergangener Ereignisse. Szabolcs Süli-Zakar, geboren 1976, besuchte zunächst die Pädagogische Hochschule und die Universität in Szeged. Er studierte auf Lehramt für Kunst und Geografie und arbeitet seit 2002 als Lehrer für bildende Kunst an der Universität von Pécs. Szabolcs Süli-Zakar beschäftigt sich mir Aktmalerei und der Darstellung körperlicher Ausdrucksformen bewusster oder zufälliger Art, die nach ästhetischen Prinzipien arrangiert sind. Bei den graphischen Effekten ist ihm „der deutliche Eindruck genauso wichtig wie die Abwesenheit des Eindrucks“. Süli-Zakar malt meistens in Grau- und Blauschattierungen, den Farben der Umrisse und Schattenspiele.