Statistik der Stadt Paderborn meldet
Mehr Einwohner im Januar
Im ersten Monat des Jahres stieg die Einwohnerzahl Paderborns um 138 Personen von 139.428 auf 139.566 Einwohner an. Dies ist deutlich mehr als im gleichen Monat vor einem Jahr, im Januar-Vergleich der letzten zehn Jahre stellt das den höchsten Wert seit 1994 (damals +162) dar. Wie die Statistik der Stadt Paderborn weiter mitteilt, liegt die Ursache für das positive Ergebnis bei den so genannten Wanderungen. Dabei war die Zuzugszahl mit 557 Personen sogar die niedrigste in den letzten fünf Jahren und lag auch unter dem langfristigen januartypischen Durchschnitt. Die Zahl der 438 Fortzüge war allerdings noch deutlicher unterdurchschnittlich. Man muss schon bis 1988 zurückblicken, um eine noch geringere Januar-Fortzugszahl zu finden. Zusammen ergab sich daraus mit +119 Personen der höchste Wanderungsgewinn seit 1993. Der Geburtenüberschuss im Januar war nur gering und konnte damit nur einen kleinen Beitrag zum guten Ergebnis beisteuern. Die Geburtenzahl von 106 Babys war die niedrigste nach 1988. Die Zahl der 87 Sterbefälle war ebenfalls unterdurchschnittlich und letztmals 1994 geringer. Damit ergab sich aus beiden mit +19 Personen ein ebenso unterdurchschnittlicher Geburtenüberschuss. Unter den Stadtteilen profitierten vom Zuwachs der Einwohnerzahl vor allem die Kernstadt (+98/ damit jetzt 77.574 Einwohner insgesamt) und Schloß Neuhaus (+52/23.830). Dagegen musste Elsen (-38/15.540) einen größeren Verlust hinnehmen. In den übrigen Ortsteilen gab es keine großen Veränderungen: Dahl (+8/2.771), Wewer (+6/6.188), Marienloh (+6/2.961), Neuenbeken (+4/2.431), Benhausen (+4/2.304) und Sande (-2/5.967). Neben den 139.566 Einwohnern mit Hauptwohnsitz wohnten Ende Januar 9.341 Personen mit Nebenwohnsitz in Paderborn in der Stadt. Die Gesamtbevölkerungszahl lag damit Ende Januar bei 148.907 Einwohnern.