Ausstellung in der IHK Paderborn
Gute Beispiele für wirtschaftsnahe Verwaltung
Am Dienstag, 2. März, wurde die Ausstellung „Von guten Beispielen lernen“ der OWL Marketing GmbH in der IHK Zweigstelle Paderborn + Höxter eröffnet. Gezeigt werden 40 Beispiele für wirtschaftsnahes Handeln von Verwaltungen, die in den Behörden OWLs zur Nachahmung anregen sollen. Über 60 Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik nahmen auf Einladung des Kreises, der Stadt Paderborn und der OWL Marketing GmbH an der Eröffnungsveranstaltung teil. Die Ausstellung ist ein Projekt der Initiative „Wirtschaftsnahe Verwaltung“ und wird an 7 STATIONEN in OWL zu sehen sein. Paderborn ist die 4. STATION. Landrat Dr. Rudolf Wansleben betonte in seiner Begrüßung, dass Unternehmen für die Verwaltungen Schlüsselkunden sind, da sie Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen, investieren und Botschafter für den Standort sind. Für Unternehmen ist die Verwaltung ein wichtiger Standortfaktor, wie Heiner Steinbrecher (Inhaber und Geschäftsführer der Bürener Maschinenfabrik) zu berichten wusste. Daher hat die OWL Marketing GmbH in Ihrer Ausstellung gute Beispiele gesammelt, die wirtschaftliche Bedürfnisse und gesellschaftliche Interessen gleichermaßen berücksichtigen. Jürgen Heinrich (Projektkoordinator bei der OWL Marketing GmbH): „Unser Ziel ist es, mindestens 15 Behörden in OWL zu finden, die gute Beispiele übertragen.“ Auch wenn die Beispiele nicht einfach kopiert werden können, bieten sie Ansätze für eigene Lösungen vor Ort. Die Beispiele betreffen unterschiedliche Themenbereiche: Dabei geht es sowohl um zentrale Serviceeinheiten für Unternehmen, als auch um E-Government und Kooperationen zwischen (Hoch-) Schule und Wirtschaft, sowie um Wege, wie Verwaltungen in Zusammenarbeit mit Unternehmen öffentliche Einrichtungen betreiben können. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Verbesserung von Genehmigungsverfahren, wie z. B. durch den Paderborner Schnellentscheiderkreis. Hierbei handelt es sich um ein Gremium der Stadtverwaltung, das gewerbliche Verfahren schnell und unbürokratisch entscheidet. Auch die Gemeinde Borchen hat eine gute Vorgehensweise entwickelt: Bauanträge werden zusammen mit der gemeindlichen Stellungnahme innerhalb von 24 Stunden an den Kreis weitergeleitet. Heinz Paus, Bürgermeister der Stadt Paderborn, sieht in der Sammlung viele Ansätze für Verwaltungen, noch wirtschaftsnäher zu werden: „Für Paderborn könnte u.a. das Beschwerdemanagement der Stadt Arnsberg eine interessante Idee sein. Wir werden uns näher über das Beispiel informieren.“ In der Ausstellung sind die guten Beispiele in sieben Themeninseln gegliedert (z. B. Verbesserung von Genehmigungsverfahren, E-Government oder Neue Finanzierungsmodelle). Informationstafeln zu den Beispielen werden durch Installationen aufgelockert, wie z. B. einen Bürostuhlturm oder einen sprechenden Besprechungstisch. Die wichtigsten Informationen zu den guten Beispielen und die jeweiligen Ansprechpartner sind in einem Ausstellungskatalog festgehalten. Die Ausstellung richtet sich an Vertreter aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft und ist noch bis zum 10. März in der IHK Ostwestfalen, Zweigstelle Paderborn + Höxter, Stedener Feld 14, zu sehen. Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag 8.00 - 16:30 Uhr, Freitag 8.00 - 15.00 Uhr. Im Internet finden Sie die Ausstellung unter www.ostwestfalen-lippe.de (Rubrik „Aktuelles“). Informationen gibt Annette Förster, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn (WFG), Tel. 05251/ 160 90 50, E-Mail: a.foersterwfg-pbde