Schützenchronik jetzt im Paderborner Stadtarchiv
Marienloher waren nie schreibfaul
Nein, schreibfaul waren die Marienloher nie. Davon zeugen auch die Chronik und die Geschäftsberichte des Marienloher Schützenvereins ab 1904. Diese übergaben jetzt die Marienloher Schützen um Oberst Karl Mertens jetzt an Josef Walter, den stellvertretenden Leiter des Paderborner Stadtarchivs. Diese Übergabe nutzten die Freizeitgruppe der Marienloher Kolpingsfamilie, Ratsherr Heinrich Greitemeier sowie der Marienloher Ortsheimatpfleger Reinhold Mertens mit den Mitarbeitern der Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und Heimatkunde, um dem Stadtarchiv einen Besuch abzustatten. Auch wenn durch Kriege, Feuer und Naturkatastrophen im Laufe der Jahrhunderte viele Aufzeichnungen verloren gingen, so können sich Chronisten und Heimatforscher mit dem Vorhandenen ein geschichtliches Bild über das 968 Jahre alte Marienloh machen. Alle Ortschronisten haben bis auf den heutigen Tag durchgehend die Ortschronik geschrieben. Sie kann im Stadtarchiv genauso wie auch die Schulchronik eingesehen werden. Aus dem Fundus der Kirche, der Staats-, Kreis- und Stadtarchive sowie aus privaten alten Akten ist es der Marienloher Arbeitsgemeinschaft für Heimatpflege und Geschichte in den letzten 20 Jahren gelungen, viele Publikationen zu erstellen. Auch für das in diesem Jahr anstehende Jubiläum "100 Jahre Schützenverein Marienloh" stand für die Festschrift viel Material zur Verfügung. Dazu gehören die Geschäfts- und Kassenberichte ab 1904 und als Schmuckstück die vom langjährigen Schriftführer Josef Jochheim geschriebene und bebilderte Schützenchronik. Auch die Schützenfilme vom Jahre 1939 an sind neben den genannten Unterlagen dem Stadtarchiv übergeben worden.