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Opernmelodien zum Schwelgen

Schwelgen in bekannten Melodien heißt es am 31. März ab 19.30 Uhr beim 7. Konzert der städtischen Sinfoniekonzertreihe in der Paderhalle. Auf dem Programm stehen beliebte Chöre, Arien und Ouvertüren aus der Welt der Oper. Stimmliches Rückgrat ist der Städtische Musikverein. Unter den großen gemischten Chören Paderborns ist dieser Chor als die seit 1824 bestehende bürgerliche, nicht kirchlich gebundene Musikvereinigung prädestiniert, auch mal Programme abseits von allzu viel des Festivals "Musica sacra" zu singen. Der Chor wird unterstützt von den Partnerchören aus Oelde und Ostbevern. Es spielt die Nordwestdeutsche Philharmonie, die Leitung hat Matthias Hellmons. Karten für dieses Konzert sind beim Paderborner Ticket-Center am Marienplatz erhältlich. Im Programm werden verschiedene Stücke aus jeweils einer Oper zu Blöcken zusammengefasst. Den Schwerpunkt bilden Chöre, die so populär sind, dass sie fast schon volkstümlich genannt werden dürfen. Es fehlen weder „O Isis und Osiris“ aus Mozarts „Zauberflöte“ noch „Wir winden dir den Jungfernkranz“ oder der Jägerchor aus Webers „Freischütz“. Das Tüpfelchen auf dem "i" im deutschen Teil ist die köstliche Singschule aus „Zar und Zimmermann“. Im anschließenden italienischen Teil folgen außer dem „Zigeunerchor“ aus Verdis „Troubadour“ auch die großartigen Chöre aus „Cavalleria rusticana“, verbunden durch das bekannte „Intermezzo sinfonico“ aus derselben Oper. Und aus dem Probensaal des Musikvereins klang auch schon der berühmteste aller Opernchöre, den „Der einzig wahre Opernführer“ folgendermaßen beschreibt: „Der Gefangenenchor aus „Nabucco“ ist ein solcher Hit, dass wir, im Gegensatz zu vielen Opern ohne Hits, hier zur Abwechslung mal von einem Hit ohne Oper sprechen können.“ Eingeleitet werden die beiden Programmteile mit den Ouvertüren zur „Zauberflöte“ und zu „Die Macht des Schicksals“. Star-Solistin des Abends ist die Amerikanerin Caroline Thomas. Sie verkörperte bereits große dramatische Sopranpartien in vielen Opern von Wagner, Verdi und Puccini. Ihre Basis war von 1996 bis 2001 das Theater in Münster. Dorthin kehrt sie demnächst als Elsa in „Lohengrin“ zurück. Sie gastierte mit Hauptrollen aber auch in Washington, Innsbruck, Catania und Seattle, wo sie 2005 wieder als Brünnhilde im „Ring des Nibelungen“ auftritt. Im Paderborner Konzert wird sie die großen Arien der Agathe aus dem „Freischütz“ und der Leonora aus „Die Macht des Schicksals“ sowie die Szene mit Chor der Santuzza aus „Cavalleria rusticana“ singen. Seit 2003 unterrichtet sie eine Opernklasse an der Musikhochschule Detmold. Ihre besten Studentinnen und Studenten wird sie mit nach Paderborn bringen, die mit Duetten (unter anderem. Papageno/Papagena aus der „Zauberflöte“) und Szenen mit Chor das Programm bereichern und dabei Konzerterfahrung sammeln.