Städtische Musikschule
Jubel bei den Streichern
Jubel bei den Streichern der Städtischen Musikschule Paderborn. Nachdem der Fachbereich Klavier in den letzten Jahren mit Preisträgern beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" auf sich aufmerksam gemacht hat, sorgten beim jüngsten Landeswettbewerb die Streicher für Aufsehen. Mit Magdalena und Veronika (Klavier) Wolf, Cornelia Briese und Simon Hoffmann hatten sich drei Cellisten und mit Rosemarie Hirschberg eine Geigerin für den Wettbewerb in der Musikhochschule Essen qualifiziert. Und nicht nur das, denn am Ende stand ein Spitzenergebnis: Simon Hoffmann (Klasse Claus Hütterott) und Rosemarie Hirschberg (Klasse Genadi Mouller) konnten sich mit hervorragenden 23 von 25 möglichen Punkten und jeweils einem 1. Preis für den Bundeswettbewerb qualifizieren. Er findet vom 27. Mai bis 3. Juni in Villingen-Schwenningen/Trossingen statt. Magdalena Wolf (Klasse Claus Hütterott) erspielte sich einen zweiten Preis mit 18 Punkten, Cornelia Briese (Klasse Claus Hütterott) ebenfalls einen zweiten Preis mit 20 Punkten. Für den 16jährigen Simon Hoffmann ist die Qualifikation zum Bundeswettbewerb sein bisher größter Erfolg. Vor einem Jahr hatte er sich bereits mit einem Vorspiel für die "Deutsche Streicherphilharmonie", einem absoluten Spitzenorchester des Verbandes Deutscher Musikschulen empfohlen. Beim jüngsten Landeswettbewerb setzte er sich gegen 13 Konkurrenten durch. "Am schlimmsten war das warten auf das Ergebnis", erinnert sich der Schüler der Jahrgangsstufe 11 am Pelizaeus-Gymnasium. Denn nach seinem Vorspiel vergingen mehr als drei Stunden bevor das Ergebnis feststand. Seit seinem achten Lebensjahr gehört die Musik zu seinem Leben. Begonnen hat er am Klavier, jetzt ist das Cello sein Mittelpunkt. Täglich übt er bis zu drei Stunden, um so erfolgreich spielen zu können. So ganz zufällig kam er jedoch nicht an die Instrumente. Die Musik liegt im wahrsten Sinne des Wortes in der Familie. Vater Martin ist Kantor an der Abdinghofkirche, die Schwestern Judith und Annegret studieren Flöte bzw. Geige und selbst die jüngste Schwester Ruth spielt mit ihren 14 Jahren Klavier und Geige. Seit dem sechsten Lebensjahr spielt Rosemarie Hirschberg Geige. Obwohl sie mit ihren 13 Jahren noch jung an Jahren ist, kann sie bereits auf einen dritten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" zurückblicken. In Essen setzte sie sich gegen 45 Mitbewerber durch. Für ihr Können spricht außerdem die Berufung in das Landesjugendorchester.