ISOTEC Waltermann & Zwiener GmbH mit Produkt des Monats belohnt
Spezialparaffin für trockene Gebäude
Ein innovatives Verfahren zum Trockenlegen nasser Gebäude ist das Paderborner Produkt des Monats April. Die von der Stadt Paderborn gemeinsam mit der Sparkasse Paderborn vergebene Auszeichnung ging an die Firma "ISOTEC Waltermann & Zwiener GmbH" für ihre Paraffin-Horizontalsperre. Bürgermeister Heinz Paus, der gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Paderborn Hans Laven und seinem Stellvertreter Michael Hahn die Präsentation des prämierten Produkts in der Sparkassenzentrale in der Hathumarstraße eröffnete, sah diese Lösung einmal mehr als Beleg für die Vielfalt der innovativen Produkte aus Paderborn. ISOTEC-Geschäftsführer Gregor Waltermann, der gemeinsam mit Geschäftsführer Stephan Zwiener das Produkt vorstellte, verwies auf die guten Erfahrungen. Bei Untersuchungen habe die Firma eine Kundenzufriedenheit von über 98 Prozent festgestellt. Die gründliche Schadensanalyse vor Ort ist der erste Schritt für die ISOTEC Waltermann & Zwiener GmbH. Dazu stehen zwölf verschiedene Analyseinstrumente zur Verfügung, von einem einfachen Feuchtigkeitsmesser bis hin zu einer Neutronensonde oder einer Thermografiekamera im Wert von bis zu 25.000 Euro. Waltermann: "Nur auf der Grundlage einer professionellen Analyse kann ein dauerhaft wirksames Sanierungskonzept vorgeschlagen werden, das auch in 30 Jahren noch hält, was es verspricht." Abhängig von der Schadensursache kommen die speziellen Produkte und patentierten Verfahren zum Einsatz, mit denen ISOTEC exklusiv arbeitet. Seit 1983 haben sie sich bei über 40.000 Sanierungsobjekten bewährt. Damit sorgt ISOTEC für dauerhaft trockene Gebäude, für gesundes Wohnen und Arbeiten sowie die nachhaltige Sicherung des Immobilienwertes. Durch Bodenfeuchtigkeit, Sickerwasser oder ansteigendes Grundwasser sind Gebäudemauern ständig der Feuchtigkeit ausgesetzt. Die feinen Poren des Baumaterials ziehen diese Feuchtigkeit, ähnlich wie ein trockener Schwamm, nach oben und speichern sie. Ein einfacher Ziegel kann dabei bis zu 30 Prozent seines Eigengewichtes an Wasser aufnehmen. Gegen aufsteigende, so genannte kapillare Feuchtigkeit, hilft nur eine wasserundurchlässige Sperre in Höhe des Fußbodens. Was das ISOTEC-Spezialverfahren von anderen unterscheidet, ist nicht nur die absolute Umweltverträglichkeit des verwendeten Spezialparaffins, sondern, dass die betroffene Mauer zunächst vollständig ausgetrocknet und erst dann gegen kapillare Feuchtigkeit versiegelt wird. In der Praxis sieht das so aus, dass im ersten Schritt Löcher in das feuchte Mauerwerk gebohrt werden, in die dann Spezialheizstäbe einführt werden. Anschließend wird die Mauer so lange beheizt, bis sie in diesem Bereich komplett ausgetrocknet ist. Die Poren des Baumaterials werden dadurch für Flüssigkeiten wieder voll aufnahmefähig. Im dritten Schritt wird das erhitzte, flüssige Spezialparaffin in die Bohrkanäle eingefüllt und breitet sich dann über die Poren auf der ganzen Wandbreite aus. Kühlt das Mauerwerk wieder ab, geht das Paraffin in den festen Aggregatzustand über und schließt die Mauer dauerhaft gegen aufsteigende Feuchtigkeit ab. Darüber hinaus festigt das Paraffin die Bausubstanz und wird daher auch zur Stabilisierung von porösem Mauerwerk verwendet. Wie Waltermann weiter mitteilte, ist die ISOTEC-Horizontalabsperrung das mit Abstand wirkungsvollste Verfahren auf dem Markt und macht das Mauerwerk absolut dicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Das hätten auch Untersuchungen der Technischen Universität Hamburg-Harburg nachgewiesen.