Ehemalige KZ-Häftlinge im Rathaus empfangen
Zweifacher Dank
Ehemalige KZ-Häftlinge empfing Josef Hackfort, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn, im Rathaus. "Wir müssen Ihnen gleich in zweifacher Weise dankbar sein", so Hackfort. Es sei sehr zu würdigen, dass sie trotz der schlimmen Erfahrungen den Weg nach Deutschland noch einmal gefunden hätten. "Zudem nehmen Sie uns eine wichtige Aufgabe ab, indem sie als Zeitzeugen Bericht erstatten", betonte der stellvertretende Bürgermeister. Organisiert und möglich gemacht wurde der Aufenthalt der zwölf Männer und Frauen durch das Maximilian-Kolbe-Werk. Zweck und Anliegen dieses Hilfswerkes ist die Verständigung und Versöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk. Gruppen, die nach Paderborn kommen, werden seit mehreren Jahren von Dr. Ursula Vox begleitet, die im Erzbistum Paderborn in der Erwachsenenbildung tätig war.