Graffiti bringt Licht ins Dunkel
Projekt am Kasseler Tor abgeschlossen
Es ist vollbracht. Mit ihren farbigen Ideen haben Linus, Patrick und Sebastian Leben ins Dunkel. Den Fußweg unter den Schienen an der Kasseler-Tor-Straße haben die Drei mit Hilfe des Jugendamtes der Stadt Paderborn nicht nur ein Stück freundlicher, sondern auch interessanter gemacht. Für ihre Graffiti-Kunst haben Linus Rauch, Hendrik Borgmann und Sebastian Basler von den Passanten schon viel Lob bekommen. "Selbst älteren Leuten haben die Werke hier gefallen", weiß Simone Beckhoff, die vom Jugendkulturzentrum "MultiCult" das Projekt betreute. Dem Lob schloss sich jetzt Paderborns Bürgermeister Heinz Paus an: "Das ist ein echter Hingucker, die Unterführung hat von den Ideen der jungen Leute profitiert". Für die Kunstwerke hat es keine Vorgaben gegeben. Ihren eigenen "Style" haben die Jungs mit Paderborn-Motiven angereichert und damit den Bogen zur Stadt gespannt. Die Aufgabe habe Spaß gemacht, sagte Hendrik Borgmeier. Er wünscht sich, wie seine Freunde auch, noch mehr offizielle Flächen für die Graffiti-Künstler. Die Graffiti-Börse der Stadt sieht er dabei als einen guten Anfang. Im Rahmen der Aktion "Schwamm drüber" für mehr Sauberkeit in der Stadt war eine solche Initiative auf Vorschlag von Bürgermeister Heinz Paus entstanden. Ziel ist es, die Graffiti-Künstler mit interessierten Hauseigentümern zusammen zu bringen. "Das ist uns in einigen Fällen auch schon gut gelungen", so Simone Beckhoff. Graffiti-Künstler bzw. Eigentümer können sich unter der Rufnummer 05251/280950 in dieser Börse eintragen lassen. Die Verbindung wird dann durch das Jugendamt hergestellt.