90 Tonnen Teile schweben ein

Brücke Dr.-Rörig-Damm bekommt neue Träger

Der Neubau der Eisenbahnbrücke am Dr.-Rörig-Damm geht am kommenden Wochenende in eine entscheidende Phase. Am Samstag, 20. November, von 13 Uhr bis voraussichtlich zum späten Abend werden dort insgesamt acht Überbauträger aus Spannbeton montiert. Mit Hilfe eines Autokranes mit einer Tragkraft von 700 Tonnen werden die 90 Tonnen schweren, 35 langen und etwa zwei Meter breiten Teile auf die an den Seiten befindlichen Widerlager gelegt. "Die Brücke bekommt damit ihr Herzstück", so Reinhard Bode, Bauleiter vom Straßen- und Brückebauamt der Stadt Paderborn. Aufgrund dieser Arbeiten wird die Salierstraße für den Verkehr gesperrt. Dort besteht bereits absolutes Halteverbot, da die Straße für die Schwertransporter reserviert werden muss. Anlieger können ihre Grundstücke nach wie vor anfahren, es kann dabei aber zu Einschränkungen kommen. Der Verkehr auf der Nordstraße, der anderen Seite der Brücke, wird von den Bauarbeiten nicht beeinflusst. Die Linie 2 des PaderSprinters wird am Samstag ab 13.10 Uhr bis zum Dienstschluss nicht mehr über die Salierstraße fahren. Sie wird umgeleitet über die Detmolder Straße und die Augustdorfer Straße zum Dr.-Rörig-Damm. In der Augustdorfer Straße wird eine Ersatzhaltestelle "Schwabenweg" eingerichtet. An den betroffenen Haltestellen werden Hinweise auf die Umleitung angebracht. Je nach Dauer der Brückenbauarbeiten kann auch die Linie N 8 noch von der Umleitung betroffen sein. Fast 100 Jahre war die alte Brücke alt. Sie war stark baufällig und nur noch eingeschränkt zu nutzen. Die neue Brücke wird deutlich breiter als die alte, so dass drei Spuren für den Fahrzeugverkehr sowie beidseitig Rad- und Fußwege Platz finden. Im Rahmen des Brückenneubaus werden beiderseits auch die Auffahrten erneuert. Durch diese Straßen- und Brückenbauarbeiten soll in dem Bereich der Verkehrsfluss verbessert und die Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer, optimiert werden. Die Arbeiten an der neuen Brücke sind voll im Plan. Sie hatten im Juni dieses Jahres begonnen und sollen im Juni des kommenden Jahres beendet sein. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf etwa drei Millionen Euro.