Ratsbeschluss bestätigt

Bürgerentscheid "Kammerspiele" gescheitert

Der Bürgerentscheid "Kammerspiele" ist gescheitert. Nach dem am Sonntagabend vom Abstimmungsleiter, Bürgermeister Heinz Paus, bekannt gegebenen vorläufigen Endergebnis haben statt der erforderlichen 21.580 nur 2.517 (79,08 Prozent) Paderbornerinnen und Paderborner für die Aufhebung des entsprechenden Ratsbeschlusses gestimmt, 666 (20,92 Prozent) stimmten gegen die Aufhebung. Von den 107.898 Wahlberechtigten gingen allerdings nur 3.183 Personen (2,95 Prozent) zur Abstimmung. Damit bestätigt dieses Ergebnis eindrucksvoll den mit großer Mehrheit von 47 Ja-Stimmen bei lediglich vier Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen gefassten Beschluss des Paderborner Rates. Dieser hatte einem Vorvertrag zugestimmt, der auf der Basis der Machbarkeitsstudie den Neubau der Kammerspiele auf dem Gelände der Volksbank Paderborn-Höxter e.G. vorsieht. Die Volksbank Paderborn-Höxter e.G. wird als Bauherr des gesamten Gebäudekomplexes - einer Art "Rathauspassage 2" mit Tiefgarage zwischen Kötterhagen und Grube - auch das neue Theater mit errichten. Stadt und Kreis stellen für den Neubau, Ausstattung und Technik des Theaters 21 Millionen Euro als Festpreis bereit (Stadt 15 Millionen aus dem Stadtwerkeverkauf und 6 Millionen vom Kreis).