Noch Karten für zweites Sinfoniekonzert

Solist und Komponist beim Einführungsvortrag

Für das zweite Sinfoniekonzert der Saison des Kulturamtes der Stadt Paderborn am Mittwoch, 13. Oktober, um 19.30 Uhr in der PaderHalle sind noch Karten erhältlich. Zu hören sind der Posaunist Mike Svoboda und die Nordwestdeutsche Philharmonie unter Leitung von Frank Beermann. Auf dem Programm stehen Schönbergs hochromantische "Verklärte Nacht" und Mozarts berühmte Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, die vollkommenste klassische Sinfonie und doch gleichzeitig schon die Überwindung dieser Form. Das Salz in der Suppe dieses Konzerts ist aber der Auftritt des Posaunisten Mike Svoboda als Solist. Der in Chicago aufgewachsene Sohn böhmischer Auswanderer ist gelernter Jazz-Posaunisten, studierte aber auch Komposition und Dirigieren. Er arbeitete mehr als ein Jahrzehnt mit Karlheinz Stockhausen zusammen und fand so einen festen Platz in der Neuen-Musik-Szene. Heute ist er ein Grenzgänger zwischen Jazz, Klassik, Neuer Musik und experimentellen Formen. Grenzen scheinen ihm fremd. Seit über 20 Jahren erweitert Svoboda das Repertoire seines Instrumentes in direktem Austausch mit namhaften Komponisten, wie etwa Peter Eötvös, Wolfgang Rihm und Frank Zappa. Legendär ist Mike Svobodas Alphorn Special, bemerkenswert auch „14 Versuche, Wagner lieben zu lernen" und "DJ Cherubino: My God Mozart!". Die Komposition "Love Hurts - A Carmen Remix", die er in Paderborn mit der Nordwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung seines Freundes Frank Beermann spielen wird, ist eine Art moderner "cross-over" Carmen-Variationen und wurde mit großem Erfolg im Februar 2003 uraufgeführt. Mike Sovoboda wird um 18.30 Uhr zum Einführungsvortrag mit Bruno Bechthold ins obere Foyer der PaderHalle kommen.