Stadt zu Äußerungen von Fritz Buhr zum Rolandsbad

Verschwörungstheorie hilft nicht weiter

"Diese Verschwörungstheorie hilft nicht weiter." Mit diesen Worten reagiert Beigeordneter Wolfgang Walter auf die Kritik von pro-grün-Chef Fritz Buhr zum Rolandsbad. Wenn vermutet werde, dass das Planschbecken in der neuen Planung aus dem hinteren Bereich des Geländes herausgenommen werde, um den Teil des Bades für eine Wohnbebauung zu verkaufen, dann ist das absoluter Unsinn. "Die ohnehin schwierige Lärmschutzsituation würde dadurch noch schwieriger. Es gibt aktuell weder Überlegungen noch irgendwelche Pläne, die in diese Richtung gehen", so Walter. Das habe die Stadt mehrfach Herrn Buhr mitgeteilt. Man habe jedoch den Eindruck, dass Herr Buhr wider besseres Wissen immer wieder diese Frage aufwirft, weil es ihm ausschließlich um die Verunsicherung der Öffentlichkeit geht. Allein im Rahmen der Überlegungen einer Standortverlegung des Rolandsbades habe man vor Jahren die Frage geprüft, ob die gesamte Fläche im Falle der Aufgabe des Standortes für Wohnbebauung freigegeben werden könne. Auch die Frage, ob die Verwaltung mit Wissen des Bürgermeisters die Besucherzahlen manipuliere, füge sich in die Verschwörung witternden Gedanken des pro-grün-Chefs nahtlos ein. Fakt sei: Hier werde nichts passend geredet, um die reduzierte Wasserfläche zu rechtfertigen. Richtig sei, dass es unterschiedliche Ansätze bei den Besucherzahlen gibt, so Walter. Zum einen beruhten sie auf verkauften Eintrittskarten, zum anderen auf geschätzten Werten im Hinblick darauf, wie oft Dauerkarteninhaber das Bad nutzen. Diese Statistik des Bäderbetriebes werde jetzt noch einmal kritisch geprüft. Eine seit mehr als eineinhalb Jahren geplante Renaturierung des Rothebaches als "ökologisch gesehen großen Unfug" zu bezeichnen, entspreche einfach nicht der Wahrheit. "Wenn der Bach in den Wald verlegt wird, ist das eine ökologische Aufwertung des Gewässers", so Walter. Eine Parallelität zu den jetzigen Planungen für das Rolandsbad abzuleiten, sei unzutreffend.