Am Sonntag, 26. September
Vortrag über die Geschichte der Padulus-Quelle
Mit der Geschichte der Padulus-Quelle befasst sich der Vortrag von Gregor G. Santel, der am Sonntag, 26. September, um 11.15 Uhr im Vortragsraum der Museen im Marstall des Schlosses Neuhaus zu hören ist. Es geht um die Geschichte der Quelle, den Nachweis des ursprünglichen Ortes, die "Nachfolger" der Quelle und die Möglichkeit einer Rekonstruktion. Die Veranstaltung gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellungen "Friedensfürst und guter Hirte - Ferdinand von Fürstenberg, Fürstbischof von Paderborn und Münster" in den Museen im Marstall und im Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn. Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg ist im Jahre 1665 durch das Wasser der Padulus-Quelle von der "Fieberhitze" geheilt worden. Er hat dem Quell eine Einfassung aus Marmor gegeben und die heilsame Wirkung in einem Gedenkstein dokumentiert. Nachdem Anfang des 19. Jahrhunderts die Quelle verschwunden und in Vergessenheit geraten war, wurde ab dem Jahre 1915 im Kurhaus "Padulus-Sprudel" an der Bielefelder Straße ein neu erbohrter Heilquell ausgeschenkt und zu Zeiten der Wassernot in Bad Lippspringe in den Kurort "exportiert". Heute erinnert in Schloß Neuhaus nur noch ein Gedenkstein an die Quelle.