Chancen für junge Arbeitslose
20 Jahre Projekt "Arbeiten und Lernen"
"Über 2650 jungen Menschen haben seitdem die Brücke zur Arbeitswelt genutzt, die sich als sehr tragfähig erwiesen hat". Das sagte Wolfgang Walter, Beigeordneter der Stadt Paderborn anlässlich des 20jährigen Bestehens des Projektes "Arbeiten und Lernen". Das Projekt habe eine durchschnittliche Vermittlungsquote von 25 bis 30 Prozent erreicht und sei damit zu einem sinnvollen und erfolgreichen arbeitsmarktpolitischen Instrument geworden, so Walter. Dafür dankte er allen Beteiligten. Diesem Dank schloss sich Wolfgang Schmitz, stellvertretender Landrat, an. Er sprach sich dafür aus, das so erfolgreiche Projekt auch in Zukunft am Leben zu halten. Die kombinierte Bildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahme hatte die Agentur für Arbeit gemeinsam mit verschiedenen Trägern zur Förderung der Arbeitsmarktchancen arbeitsloser Jugendlicher entwickelt. Seit 20 Jahren kooperieren die Volkshochschule Paderborn, Kommunen und die Agentur für Arbeit äußerst erfolgreich. Dabei erfolgt die praktische Arbeitsanleitung mit Hilfe einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme vielfach in kommunaler Trägerschaft während die Volkshochschule den Lernteil beisteuert. Begonnen hatte das Projekt mit zwei Gruppen Jugendlicher im März 1985. Arbeitgeber waren damals die Stadt und der Kreis Paderborn mit ihren Jugendämtern, die Gemeinde Borchen, die Städte Bad Lippspringe und Lichtenau. Im Laufe der Jahre kamen Büren, Bad Wünnenberg und der Heimathausverein Delbrück (heute Stadtverband) hinzu. Etwa 50 Teilnehmer gehörten damit zu diesem Projekt. Im Mai 1996 entstand eine dritte Gruppe, da Hövelhof und Salzkotten hinzukamen. Im September 1996 erhöhte sich die Teilnehmerzahl auf 96, da die Schloss- und Auenparkgesellschaft Paderborn dem Projekt beitrat. Mit Altenbeken kam 1997 auch die letzte Gemeinde zum Projekt "Arbeiten und Lernen".