Schlankes Standesamt
Umfrage belegt
Mehr als 700 Trauungen, 2.647 Geburten und 1.162 Sterbefälle, die 2004 zu beurkunden waren: Das Paderborner Standesamt hat allein damit gut zu tun. Umso erfreulicher ist es, dass all die Arbeit mit äußerst wenig Personal erledigt wird. Das bestätigte dem im Rathaus untergebrachte Amt jetzt eine Umfrage unter zehn Städten in Nordrhein-Westfalen. Dabei liegt das Paderborner Standesamt mit seinen insgesamt 7,5 Stellen auf dem ersten Platz, da nur 0,55 Stellen auf 10.000 Einwohner kommen. Das hat keine andere der Vergleichsstädte vorzuweisen, der Gesamtdurchschnitt liegt bei 0,68 Stellen je 10.000 Einwohner. Die Glücksmomente, die die frischvermählten Paare erleben, wenn sie das Rathaus verlassen, könnten durchaus im übertragenen Sinne verstanden werden. Denn auch der Steuerzahler dürfte seine Freunde haben, wenn er ein so schlankes Standesamt sieht. Jens Reinhardt