Wachsende Stadt mit schlanker Verwaltung

Statistisches Jahrbuch macht Paderborner Entwicklung deutlich

Ein Nachschlagewerk, das es in sich hat: 150 Tabellen zu 14 Themenbereichen umfasst das Statistische Jahrbuch 2004, das jetzt erschienen ist. Das von Liesel Warneke-Schütz und Michael Wahl von der Stadt Paderborn herausgegebene Werk zeigt auf knapp 150 Seiten wie sich Paderborn 2004 entwickelt hat. Die nunmehr 16. Auflage ist für zehn Euro im Zimmer 2.23 im Verwaltungsgebäude, Am Abdinghof 11, erhältlich. Weitere Informationen zu diesem Nachschlagewerk beantwortet Liesel Warneke-Schütz unter der Telefonnummer 0 52 51/88-1651. Das Statistische Jahrbuch 2004 enthält die wesentlichen Daten aus nahezu allen Bereichen der kommunalen Arbeit in der Stadt Paderborn. Die Informationen sind in erster Linie den statistischen Erhebungen der städtischen Fachämter sowie anderer öffentlicher oder privater Stellen entnommen worden. Darüber hinaus wurden Daten aus den Statistiken des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik aufgenommen. Ein Städtevergleich zum Abschluss des Werkes macht auch die außergewöhnliche Entwicklung Paderborns aufmerksam. Paderborn verfügt im Gegensatz zu Heidelberg, Darmstadt, Göttingen, Recklinghausen und Siegen über die höchste Zahl der Geburten (1,525) und in der Differenz zu den Sterbefällen über einen deutlichen Geburtenüberschuss (+347 Personen). Rechnet man die Zu- und Fortzüge mit, so wuchs Paderborn (+367 Personen) hinter Darmstadt (+1.125 Personen) am stärksten. Bei den Vergleichsstädten, die alle eine ähnliche Größe besitzen, liegt Paderborn sowohl bei den fertig gestellten Wohnungen (541) und dem Bestand an Wohngebäuden (27.720) an der Spitze. Äußerst günstig stellt sich das Steuerniveau der Paderstadt im Vergleich dar. Bei der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) liegt die Stadt mit einem Hebesatz von 192 Punkten am niedrigsten. Bei der Grundsteuer B (für Grundstücke) mit 381 Punkten und der Gewerbesteuer mit 403 Punkten hat Paderborn jeweils die zweitniedrigsten Sätze der Vergleichstädte. Einmal mehr untermauert das Statistische Jahrbuch den äußerst knappen Personaleinsatz bei der Paderborner Stadtverwaltung. Mit 1.917 Voll- und Teilzeitbeschäftigten und einer Quote von 13,7 Beschäftigten pro 1.000 Einwohnern hat die Stadt Paderborn den schlanksten Verwaltungsapparat aller Vergleichsstädte.