Erika und Karlheinz Geile machen Werbung für "ihr" Paderborn

Dieter Bartha empfängt Salzbergener Senioren im Rathaus

Geboren wird sie am Liborisonntag. Vom Elternhaus blickt sie direkt auf den Paderborner Dom. Sie geht in Paderborn zur Schule, verliebt sich in einen Paderborner Jungen, heiratet ihn und bekommt einen Schwiegervater, der 25 Jahre im Rat der Stadt Paderborn und acht Jahre stellvertretender Bürgermeister ist. „Mehr Paderbornerin sein geht gar nicht,“ sagt Erika Geile von sich. Vor 45 Jahren ist sie mit ihrem Mann Karlheinz aus beruflichen Gründen von der Pader an die Ems gezogen und lebt seitdem in Salzbergen. Doch „ihr“ Paderborn haben sie nicht vergessen. Regelmäßig kommen sie zum Liborifest, jetzt waren sie mit mehr als 50 Seniorinnen und Senioren aus Salzbergen angereist, um ihnen die Schönheiten ihrer Heimatstadt zu zeigen. Erster Beigeordneter Dieter Bartha, der die Gruppe als Vertreter für Bürgermeister Heinz Paus im Rathaus empfing, hatte im Internet zahlreiche Gemeinsamkeiten zwischen Salzbergen und Paderborn entdeckt. 'Am Ende des Zweiten Weltkrieges lagen 70 Prozent der Wohn- und Gewerbegebiete in Trümmern. Doch trotz dieser hohen Verluste begann voller Zuversicht der Wiederaufbau. Heute ist die Stadt eine moderne Wohn- und Industriegemeinde in landschaftlich reizvoller Umgebung mit ausgezeichneten Verkehrsverhältnissen.' Dieter Bartha: „Diese Zitate auf der Salzberger Homepage könnten genau so auf der Paderborner Internetseite stehen.“ Der Erste Beigeordnete servierte den Seniorinnen und Senioren ein Stadtporträt, in dem er Fakten und Zahlen mit persönlichen Anekdoten anreicherte und mit viel Humor vortrug. Die Gäste – unter ihnen beide stellvertretenden Bürgermeister Salzbergens – waren begeistert und freuten sich auf das weitere Programm. Dieter Bartha hatte ihnen nämlich Appetit auf die Stadtführung und den Besuch der Kaiserpfalz gemacht. Karlheinz Geile: „Dieser Empfang im Historischen Rathaus war allerbeste Werbung für Paderborn. Herr Bartha hat meine Freunde als Salzbergen davon überzeugt, dass sie unbedingt noch einmal an die Pader kommen müssen."