Lunapark mit Nervenkitzel
Vom 16. bis 24. April auf dem Maspernplatz
Der Lunapark eröffnet vom 16. bis 24. April die Paderborner Kirmessaison. Zum 85. Mal wird ein sehr attraktives Angebot auf dem Maspernplatz Jung und Alt erfreuen. Denn die 65 Schausteller aus ganz Deutschland präsentieren auf der Kirmesmeile einen Mix aus Hightech und Tradition, der alle Paderborner Volksfeste auszeichnet und beliebt macht. Neben den bekannten und beliebten Fahrgeschäften, wie der Geisterbahn, dem Break Dancer, dem Musik-Express, dem Auto-Skooter und den Kinderkarussells, wartet die Veranstaltung natürlich auch mit ganz neuen Attraktionen auf. So kann man in diesem Jahr seinen Mut im Magic Tower unter Beweis stellen. Diesen Turm, von dem es im freien Fall in Richtung Erde geht, kann die ganze Familie besteigen. Hoch hinaus geht es auch mit dem Riesenrad "Moulin Rouge". In 50 Metern kann man sich damit einen Überblick über das ganze Kirmesvergnügen und Paderborn verschaffen. Mit der Show der Sensationen, Deutschlands größter und modernster Auto und Motorrad Steilwand-Schau, kehrt in diesem Jahr der Nervenkitzel zur Lunapark-Kirmes ein. Den verspricht auch die Familien-Achterbahn "Wilde Maus". Wer nach all diesen rasanten Fahrten erst einmal eine Stärkung braucht, ist bei den zahlreichen Imbiss- und Ausschankgeschäften richtig. Anlässlich des beliebten Kirmesereignisses gibt es in diesem Jahr sogar erstmalig einen verkaufsoffenen Sonntag: am 24. April laden die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr zum Bummeln ein. Während der gesamten Lunaparkzeit ist das Parkhaus am Rolandsweg bis 22.30 Uhr geöffnet. Einfahrten sind werktags ab 7 Uhr, sonn- und feiertagsab 10 Uhr möglich. Für nur 20 Cent pro Stunde kann dort äußerst preiswert geparkt werden. Bei Bezahlung mit der EC-Geldkarte werden sogar noch zehn Prozent Nachlass gewährt. Zum ersten Mal fand die Kirmes vom 18. bis 25. April 1920 auf dem Konviktsplatz am Heierswall statt. Die Frühjahrskirmes hatte und hat bis heute ihre Bedeutung als erste Verdienstmöglichkeit für die Schausteller nach der Winterpause. Sie wird außerdem stärker von örtlichen Fahrgeschäften frequentiert als das auch überregional attraktive Liborifest. Was nach dem ersten Weltkrieg als "Große Volksbelustigung zum Besten der Kriegsbeschädigten-Vereinigung" begann, wurde im Mai 1946 mit dem ersten Lunapark nach dem zweiten Weltkrieg auf dem Schützenplatz fortgesetzt. 1965 entschied der Rat der Stadt Paderborn, den Lunapark in eigener Regie fortzuführen. Durch die Koordinierung mit Libori und Herbstlibori könnte eine attraktivere Gestaltung erreicht werden, war die damalige Begründung. Mittlerweile hat sich der Lunapark bei jung und alt zu einer festen Größe entwickelt. Auch beim diesjährigen Lunapark dürfte die Anziehungskraft für diesen Kirmesauftakt ungebrochen sein.