Großräumige Sperrungen wegen Hochhaussprengung
Keine Parkmöglichkeiten an der Sander Straße
Schaulustige, die sich am Sonntag, 27. Februar, die Sprengung des Hochhauses Sander Straße 78 in Paderborn-Elsen anschauen möchten, sollten sich auf einen längeren Fußmarsch einstellen. Da eine Sprengung immer eine Gefahrenlage darstellt und mit mehr oder weniger großem Restrisiko verbunden ist, dürfen sich keine Menschen im Bereich um das Sprengzentrum aufhalten. Der gesamte Bereich wird am Sonntagvormittag abgesperrt. An der Sander Straße wird an beiden Seiten ein Halteverbot eingerichtet. Sollte jemand dennoch sein Auto dort parken, muss er damit rechnen, dass es abgeschleppt wird. Im Sperrbereich liegt auch der Parkplatz des ehemaligen Naafi-Shops, auch hier dürfen sich keine Menschen aufhalten und keine Autos abgestellt werden. Komplett gesperrt ist auch die städtische Parkfläche in der Nähe der ehemaligen Nato-Wohnblocks, sie wird für die Einsatzzentrale und die Fahrzeuge der Sicherheits- und Ordnungskräfte benötigt. Eine Zeitlang muss auch die gesamte Sander Straße komplett gesperrt werden. Die Stadt Paderborn warnt alle Schaulustigen ganz eindringlich davor, den Sicherheitsbereich zu betreten, den Anordnungen der Sicherheitskräfte muss unbedingt Folge geleistet werden. Trotz aller getroffenen Vorkehrungen muss bei der Sprengung mit nicht unerheblicher Staubentwicklung gerechnet werden. Die Anwohner im Betroffenen Bereich werden deshalb gebeten, Fenster und Türen zu schließen und ihre Autos nach Möglichkeit in die Garage zu stellen. Wenn der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann, erfolgt die Sprengung um 11 Uhr und wird durch einen langen Signalton eingeleitet. Die Entwarnung folgt durch drei kurze Signaltöne. Die notwendigen umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen und Sperrungen führen zu erheblichen Beeinträchtigungen für die Bewohner und Autofahrer. Das ist mit ein Grund dafür, dass eine Sprengung dieser Art üblicherweise an einem Sonntag durchgeführt wird, wenn Geschäfte geschlossen und der Autoverkehr gering ist. Dazu kommt, dass eine große Zahl von Helfern benötigt wird. Das THW Paderborn, das die Sicherheitsmaßnahmen umsetzt, wird dabei unterstützt von Helfern aus anderen Städten. Diese stehen an einem Werktag nicht zur Verfügung.