Verwaltung verwundert
Kremliczek-Kritik zur Weiterentwicklung der Strukturen der Sportverwaltung
Verwundert zeigt sich die Paderborner Stadtverwaltung über die Äußerung der Stadtsportverbandsvorsitzenden Eva Kremliczek zur Weiterentwicklung der Sportverwaltung. In ihrer Rede zur Sportlerehrung im Paderborner Rathaus hatte sie der Verwaltung dabei Untätigkeit unterstellt. In einer Presseerklärung erinnert die Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang an die letzte Sitzung des Werksausschusses Bäderbetriebe am 16. Dezember. Dort ist bei diesem Thema auch die Vorsitzende des Stadtsportverbandes einhellig dem vom Beigeordneten Wolfgang Walter vorgeschlagenen Weg gefolgt. Danach soll der Eigenbetrieb "Bäder", der den Kern der Weiterentwicklung der Strukturen der Sportverwaltung darstellt, erst einmal ein Geschäftsjahr hinter sich bringen, bevor er neue Aufgaben übernimmt. Es gebe noch eine Reihe offener rechtlicher und steuerrechtlicher Fragen zu klären, so Beigeordneter Wolfgang Walter. Inzwischen werde man jedoch mit der Pader-Bäder GmbH weiter Wege suchen, die das Ziel einer gemeinsamen Betriebsführung aller öffentlichen Bäder in der Stadt ermöglicht. Dies allerdings werde erst mit dem Betriebsbeginn des "Neuen Rolandbades" einen wirtschaftlichen Sinn machen, so dass genügend Zeit bleibe, entsprechende Strukturen aufzubauen. Diese Vorgehensweise sei allen Ausschussmitgliedern bekannt gewesen, so Walter weiter. Auch der Stadtsportverbandsvorsitzenden. "Warum dann diese Aussagen", fragt er und stellt fest, "am Wissen um die Hintergründe kann es nicht gelegen haben".