Hausaufgaben gemacht
Paderborner Stadtverwaltung zur Kritik der CDU Wewer
Die Paderborner Stadtverwaltung hat ihre Hausaufgaben für die Ausweisung eines Einkaufsmarktes im Neubaugebiet Wewer-West gemacht. Das stellt sie in einer Presseerklärung fest und widerspricht damit einer Kritik der CDU Wewer. Es bestünden keine Zweifel über den Standort, jedoch über die Größe und Art des Einkaufsmarktes. Sinnvoll sei nach Einschätzung der Verwaltung an dieser Stelle ein Lebensmittel-Discounter, der die in Wewer bestehenden Versorgungsdefizite in diesem Marktsegment beseitigen würde. Ein solcher Markt mit einer Verkaufsflächengröße von rund 700 Quadratmetern, gegebenenfalls ergänzt beispielsweise durch einen Bäcker oder Fleischer , bedrohe auch nicht die Existenz des Nahversorgungsstandortes im Ortskern, heißt es in der Presseerklärung der Verwaltung weiter. Im Gegensatz dazu stelle ein vom Investor ins Spiel gebrachter, deutlich größerer Markt mit Vollsortiment eine Gefahr für die Funktionsfähigkeit des zentralen Versorgungsbereichs im Ortskern dar. Diese Grundsatzfrage müsse im Interesse des Gemeinwohls gelöst werden. Deshalb werde sich der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung eingehend mit der Thematik befassen. Diese Vorgehensweise werde ausdrücklich von Raimund Bredenbals, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt, und seinem Stellvertreter, dem Weweraner Ratsherrn Milan Nitzschke befürwortet. Nach den Vorstellungen der Verwaltung sollen die Planungen nach der Behandlung im Bauausschuss auch Thema einer Bürgerversammlung werden. Der genaue Termin werde noch rechtzeitig mitgeteilt, heißt es in der Presseerklärung abschließend.