Basketbälle für Vereine

Paderborn von "grab the ball" begeistert

Paderborn (dbb). Mit rund 30 anwesenden Personen von Medien und interessierten Vereinen zählte die Pressekonferenz zum Thema „grab the ball“ im Rahmen der Deutschland-Tour die bisher größte Beteiligung. Mit dem einmaligen Basketball-Projekt stattet die ING DiBa; Hauptsponsor des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in den kommenden Wochen und Monaten alle 2.300 Basketball- und Rollstuhlbasketball-Vereine in ganz Deutschland kostenlos mit jeweils zehn nagelneuen Lederbasketbällen aus. „Damit erreichen wir eines unsere Ziele, nämlich den deutschen Basketball komplett zu fördern und nicht nur die Spitze“, erklärte Elke Pawellek von der ING-DiBa den Hintergrund des Projektes. Man sei überzeugt davon, dass eine solche Förderung durch Bälle ideal sei und habe ganz bewusst auch die Rollstuhlbasketballer mit einbezogen. Zudem sei man sehr gespannt, welche Aktionen sich die Vereine für das Teilprojekt „grab the prize“ einfallen lassen würden. Für besonders ausgefallene Aktionen in Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Medien hat die Bank noch einmal Zusatzpreise im Gesamtwert von 10.000 € ausgelobt. „Das ist ein schöner Termin hier, denn es geht um die Basis“, freute sich Peter Klingbiel, Generalsekretär des DBB. Das Sponsoringpaket von rund 1 Mio Euro sei einmalig im deutschen Sport. Er habe in den vergangenen Wochen eine Fülle sehr positiver Rückmeldungen erhalten. Der Bogen vom Spitzen- zum Breitensport sei mit „grab the ball“ auf ideale Weise gespannt. Auch Martin Hornberger, Vorstandssprecher der AG 2. Bundesliga Herren, zeigte sich sehr angetan von dem Projekt: „Die Bälle sind ganz wichtig für den Nachwuchs, den unsere ´junge Liga´ ja intensiv fördert. Auch die Beteiligung der Rollis finde ich toll!“ Marius Nolte, Spieler der Schröno Paderborn Baskets in der 2. Bundesliga Nord und A2-Nationalspieler, nannte das Projekt „grab the ball“ schlicht „erstklassig“. Er könne sich bestens an seine Zeit als Jugendspieler erinnern, als teilweise nur ein guter Lederball im Training zur Verfügung gestanden habe. „Ich glaube zwar nicht, dass man automatisch ein besserer Spieler wird, wenn man das Training mit guten Bällen beginnt, aber es hilft auf jeden Fall“, so der Center.