Nicht nachvollziehbar

Stadt Paderborn zur Kritik des Vereins "Rettet das Rolandsbad"

Die Kritik des Vereins "Rettet das Rolandsbad" an der Arbeit der eingesetzten Arbeitsgruppe und deren Beschlussempfehlung ist für die Paderborner Stadtverwaltung nicht nachvollziehbar. Die vom Rat eingesetzte Arbeitsgruppe, an der alle Parteien, zwei Vertreter des Vereins und die Anwohner beteiligt sind, habe ernsthaft und tiefgründig die Planungen noch einmal auf den Prüfstand gestellt und die Anregungen des Vereins untersucht, so Arbeitsgruppen-Leiter Beigeordneter Wolfgang Walter. Die vom Verein favorisierte Sanierung des Bades im derzeitigen Bestand, so die einheitliche Meinung in der Arbeitsgruppe, war aus Lärmschutz- und Kostengründen nicht vertretbar. Die Arbeitsgruppe hat sich deshalb einmütig (auch mit den Stimmen der beiden Vereinsvertreter) für einen Neubau des Bades entsprechend der Konzeption des Architekten Andreas Bremer entschlossen. Zusätzlich seien der Erhalt der vorhandenen Wasserflächen und die Errichtung eines Lehrschwimmbeckens erstrebenswert, so die einmütige Empfehlung der Arbeitgruppe an den Rat. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Werksausschuss Bäderbetriebe die Errichtung des Lehrschwimmbeckens in der Schwimm- und Aufwärmhalle und folgte damit der Empfehlung der Arbeitsgruppe. Als zuständiger Fachausschuss gab er damit dem heute tagenden Rat eine entsprechende Empfehlung. Beigeordneter Wolfgang Walter, Leiter der Arbeitsgruppe, zeigt sich überrascht, daß aus den Wortbeiträgen der Vereinsmitglieder in der Arbeitsgruppe eine solch fundamentale und widersprüchliche Kritik, wie sie erst jetzt geäußert wurde, nicht zu erwarten war. Im Gegenteil: Auch die Vereinsmitglieder der Arbeitsgruppe lobten mehrfach die offene und konstruktive Arbeitsatmosphäre.