Mit Theater gegen Drogen
Projektwoche der Kilianschule war voller Erfolg
"Soll ich oder soll ich nicht rauchen?" Die Frage stellte sich Niko (Andreas Düchting) am Ende des Theaterstücks "Niko-Tin". Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 und 6 der Kilianschule hatten das Thema mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen Ulla Brockhoff, Ingrid Heuser und Veronika Discher sowie der Lehrer Lars Baumann und Frank Schröder im Rahmen der Projektwoche auf die Bühne gebracht. Das Nein zu Drogen war nicht nur Thema dieses Theaterstücks. Auch die anderen Jahrgangsstufen hatten sich dazu sehr viel einfallen lassen. So mixten beispielsweise zwei Gruppen der 7. und 8. Klasse Cocktails ohne Alkohol. Wie ernähre ich mich gesund, war eine Frage, die auch von ihnen behandelt wurde. Über Sehnsüchte machten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 Gedanken. Wieviel Phantasie alle Schülerinnen und Schüler bei ihren einzelnen Projekten an den Tag legten, konnte man bei der Präsentation der Ergebnisse zum Abschluss der Woche sehen. "Die Jugendlichen haben mit vielen Ideen diese Projektwoche bereichert, so dass sie ein voller Erfolg wurde", zog die stellvertretende Rektorin Anne Franzbecker ein positives Fazit. Doch nicht nur in der Schule spielte sich diese von der städtischen Schulsozialarbeiterin Agnes Labudda gemeinsam mit den 19 Lehrerinnen und Lehrern vorbereitete Projektwoche ab. Wie die Freizeit sinnvoll verbracht werden kann, wurde nämlich beim Besuch von einer Reihe von Partnern dieser Projektwoche deutlich. Ob die Fußballer von Blau-Weiß Paderborn, die Baskets, das Tanzen bei Stüwe-Weißenberg und den Tanzgruppen der Städtischen Musikschule Paderborn oder die Aktionen bei der DLRG - all das machte den jungen Leuten viel Spaß. Auch die Angebote der Pfadfindergemeinschaft St. Georg, des Reit- und Fahrvereins Haxtergrund, des Ahorn-Sportparks, des HAP-KI-DO-Club Paderborn, der Freiwilligen Feuerwehr und der Alpenverein mit seinen Kletterangeboten stießen auf große Resonanz. "Ein großes Dankeschön gilt der LOBBY Anlaufstelle für Kinder und Jugendlichen in Konfliktsituationen, der Jugendgerichtshilfe der Stadt sowie dem Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Paderborn, die uns bestens unterstützt haben", so Agnes Labudda. Die am Ende des Theaterstücks gestellte Frage beantwortete Niko nicht. Mit ihren Aktionen und Ideen hatten die Schülerinnen und Schüler während dieser Projektwoche die richtige Antwort auf diese Frage gefunden.