Hab ich denn allein gejubelt?

Eva Sternheim-Peters über ihre Jugend im Nationalsozialismus

Am Mittwoch, den 16. März, 19.30 Uhr, liest im Museum für Stadtgschichte im Adam und Eva-Haus in der Reihe der Gedenkveranstaltungen der Bombenangriffe auf die Stadt Paderborn vor sechzig Jahren Eva Sternheim-Peters aus ihrem Buch “Habe ich denn allein gejubelt? Eine Jugend im Nationalsozialismus”. Der Eintritt ist frei. Die Autorin, die am 25. März achtzig Jahre alt wird, liest Ausschnitte über die letzten Tage von Paderborn im März 1945. Eva Sternheim-Peters wurde 1925 als Tochter des Studienrats Hans Peters am Theodorianum in Paderborn geboren und hat ihre ganze Kindheit und Jugend in ihrer Heimatstadt verbracht. Ihr Zeitbericht unter Zuhilfenahme der eigenen Erinnerungen konnte bereits mehrfach aufgelegt werden. Die im Erscheinen begriffene sechste Auflage wurde grundlegend überarbeitet. Frei von Sentimentalität, aber wesentlich ausführlicher als bisher liefert Eva Sternheim-Peters als aufmerksame Zeitzeugin mit ihren Texten spannende Einblicke in das Alltagsleben einer Paderborner Familie während des Dritten Reichs.