10 Jahre und mehr
Sechs Kindertageseinrichtungen feiern
Um den damals aktuellen Bedarf an Kindergartenplätzen zu decken wurden vor zehn Jahren mit den Kindergärten Elser Heide (Anne-Frank-Straße 2), Greiteler Weg, Lange Wenne, Spielwiese Schüttenkamp 4) und Schwalbennest (Kasseler Str. 45) fünf neue Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft der Stadt Paderborn eröffnet. Damit wurden 370 weitere Kindergartenplätze geschaffen. Diese Einrichtungen begehen in diesem Jahr ihren ersten „runden Geburtstag“. Schon seit 30 Jahren besteht die Einrichtung Heidehaus (Erwin-Rommel-Str. 13), eine der ältesten Kindertagesstätten der Stadt Paderborn. Die Arbeit der Erzieherinnen in den fünf zehnjährigen Einrichtungen verdeutlichen folgende Fakten: In zehn Jahren Kindergarten Elser Heide wurden 330 Kinder aufgenommenen und mit ihnen rund 1.000 Liter Kleister verarbeitet. In zehn Jahren Kindergarten Greiteler Weg wurden 183 Kinder auf den Einstieg in die Grundschule vorbereitet und 42 Elternabende durchgeführt. In zehn Jahren Kindergarten Lange Wenne wurden in 460 Stunden ausgedehnte Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen und 1.560 Buntstifte vermalt. In zehn Jahren Kindergarten Spielwiese standen 57 Familien- und Kinderfeste auf dem Programm und wurden und 36.800 gekochte Mittagessen in der Tagesstätte ausgegeben. In zehn Jahren Kindergarten Schwalbennest war die Einrichtung 1.217.330 Stunden für die Kinder geöffnet und wurden 84 Praktikanten betreut. Die städtische Kindertageseinrichtung Heidehaus in der Stadtheide gehört mit zu den ältesten und ersten Kindergärten der Stadt Paderborn. Dort werden zurzeit 75 Kindergartenkinder und 20 Tagesstättenkinder betreut. Vor sieben Jahren hat die Stadt Paderborn das Gebäude des Kindergartens komplett renoviert, umgestaltet und startklar für die nächsten Jahre gemacht. In 30 Jahren hat sich viel in diesem Arbeitsbereich verändert, das zeigen mehr als deutlich die Fotoalben der Einrichtung, die zum Anschauen und Stöbern für Eltern und Kinder bereit liegen. Aber auch inhaltlich hat sich in der täglichen Arbeit vieles gewandelt, denn nicht erst seit dem „Pisa-Schock“ nehmen die mehr als 220 aktiven Erzieherinnen in den städtischen Einrichtungen regelmäßig an internen und externen Fortbildungsveranstaltungen sowie überregionalen Projekten teil und setzen die neuesten pädagogischen Erkenntnisse im Rahmen der verschiedenen Betreuungsformen um.