KOMM-IN Projekt zur Förderung der Integration zieht Zwischenbilanz
28. November in der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule
Im Rahmen des Projektes KOMM-IN (Förderkonzept „Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit“) werden am Montag, 28. November um 16.30 Uhr die bisherigen Überlegungen und Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Diese öffentliche Zwischenkonferenz findet in der Friedrich-von-Spee Gesamtschule am Kaukenberg statt. Das Projekt soll helfen, die Aufnahme und Integration von Zuwanderern in der Stadt Paderborn zu verbessern. Das soll durch Transparenz, Vernetzung der Angebote sowie eine strategische Koordination der Akteure und Steuerung der Wirksamkeit der Angebote erreicht werden. Eingeladen sind Mitarbeiter aus der Verwaltung, von freien Trägern, Kindergärten, Schulen, Kirchen, Vereinen und Gruppen ebenso wie die Mitglieder des Ausländerbeirates und der politischen Parteien. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Erarbeitet wurden inzwischen der Entwurf eines Sprachförderkonzeptes für Paderborn sowie ein Internetauftritt, wo sich alle Interessierten über Sprachförderangebote informieren können. Außerdem ist ein Wegweiser für Migrantinnen und Migranten in Arbeit, der es Neuzuwanderern, aber auch Fachkräften ermöglichen soll, sich jederzeit in dem vielfältigen Paderborner Angebots- und Hilfesystem zu orientieren. In fünf Arbeitsgruppen wurden in den letzten Monaten die Themenbereiche Sprachförderung, kultureller Austausch, bürgerschaftliches Engagement, Wohnen sowie schulische und berufliche Bildung erörtert. Viele Menschen haben sich in diesen Gruppen engagiert, um die Integration und das Zusammenleben in Paderborn zu stärken. Es wurden erste Leitziele, Umsetzungsschritte und Projektideen entwickelt, die jetzt in der Zwischenkonferenz einem breiten, interessierten Publikum vorgestellt werden sollen. In einer offenen Diskussionsrunde haben dann alle Interessierten die Möglichkeit, ihre Fragen den Gruppenverantwortlichen zu stellen, Verbesserungsvorschläge zu machen oder Tipps für die Umsetzung zu geben. Die Anregungen sollen in ein migrationspolitisches Handlungskonzept für die Stadt Paderborn einfließen. Der zuständige Dezernent, Beigeordneter Wolfgang Walter: „Mit diesen vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW geförderten Zielen zählt Paderborn zu den Kommunen, die in Fragen der Integration neue Wege beschreiten und die Voraussetzungen für eine langfristig ausgerichtete, erfolgreiche Arbeit schaffen.“ Für Nachfragen und Anmeldungen zur Zwischenkonferenz ist Marcus Heidebrecht Ansprechpartner. Er ist zu erreichen bei der Stadt Paderborn, Sozialamt, Integrationsbüro, Am Abdinghof 11, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/88-1359, E-Mail: m.heidebrechtpaderbornde.