Die Jungfrau von Orleans
18. Oktober in der Paderhalle
Am 18. Oktober hebt sich um 19.30 Uhr der Vorhang der Paderhalle für „Die Jungfrau von Orleans“. Das Schauspiel von Friedrich Schiller wird vom Landestheater Detmold gezeigt. Das Mädchen Johanna zieht aufgrund einer göttlichen Offenbarung als Anführerin in den Krieg. Ihr Vertrauen auf die durch höheren Auftrag gerechtfertigte Sache bleibt bis zum Tod unerschütterlich. Erbarmen ist der jungfräulichen Gotteskriegerin fremd, bis sie einem Menschen begegnet, für den sich eine fremde Empfindung regt - Liebe. Der 200. Todestag Schillers ist ein Anlass für die Produktion, vor allem aber ist es die beunruhigende Aktualität des Stoffes: Die Jungfrau von Orleans dreht sich um fanatisches, religiös motiviertes Sendungsbewusstsein, das sogar andere im Kampf bis zur Vernichtung mitreißt. Aber wo bleibt dabei die Menschlichkeit? Mit der Produktion stellt sich der neue Schauspieldirektor des Landestheaters, Marcus Everding, vor. Bereits um 18.30 Uhr führt Dr. Christian Katzschmann, neuer Chefdramaturg des Landestheaters, in das Stück ein.