Stadt seit Jahren um Bahnhof bemüht

Kauf des Gebäudes von der Bahn abgelehnt

Die Stadt Paderborn bemühe sich seit Jahren in Gesprächen mit den zuständigen Vertretern der Deutschen Bahn AG um Verbesserungen des Bahnhofes. Das stellte Dieter Bartha, I. Beigeordneter der Stadt Paderborn fest. Der Ortsverbandes Paderborn von Bündnis 90/DIE GRÜNEN hatte der Stadt "fehlendes Interesse an einem präsentablen Hauptbahnhof" vorgeworfen. Die Stadt Paderborn habe der Deutschen Bahn AG sogar nahe gebracht, das Gebäude an die Stadt zu verkaufen, was diese aber abgelehnt habe. Der schleppende Verlauf der aktuellen Bauarbeiten sei wenig zufrieden stellend, führt Bartha in einem Schreiben an die Paderborner Ratsherrin Kerstin Haarmann aus. Erst kürzlich habe Bürgermeister Heinz Paus sein Unverständnis darüber gegenüber dem Bahnhofsmanagement von DB Station und Service in Bielefeld zum Ausdruck gebracht. Die Stadt beabsichtige seit langem, das Umfeld des Hauptbahnhofes städtebaulich und verkehrlich neu zu gestalten und aufzuwerten. Dazu seien zahlreiche Gesprächen auf allen Ebenen der Verwaltung und mit Vertretern der zuständigen Ministerien, der Bezirksregierung Detmold und der Verkehrsunternehmen geführt worden. Der Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt habe 2003 eine von allen Beteiligten als tragfähig beurteilte Konzeption der Verwaltung einstimmig beschlossen. Die kritisierten Schaukästen im Bahnhof würden seit langem nicht mehr vom Paderborner Verkehrsverein angemietet und unterhalten. Der Bitte, die Vitrinen abzumontieren, habe die Bahn bisher nicht entsprochen. Da die Mietkosten für diese Schaukästen in keinem Verhältnis zum Nutzen standen, vor dem Bahnhof ein Stadtplan bereits existiert und sich das Nutzerverhalten durch das Internet gerade im Hinblick auf solche Vitrinen geändert hat, verzichtete der Paderborner Verkehrsverein auf diese Art der Information.