Viele Anregungen mitgenommen

Delegation des Deutschen Wirtschaftsclubs aus Sibiu weilte in Paderborn

"Wir haben aus Paderborn viele Anregungen mitgenommen", resümierte am Ende des zweitägigen Besuchs ein sichtlich zufriedener Jörg Prohaszka. Der Chef des Deutschen Wirtschaftsclubs aus dem rumänischen Sibiu war mit einer Delegation aus dem besser als Hermannstadt bekannten 170.000 Einwohner zählenden Zentrum in Siebenbürgen nach Paderborn gekommen. Eingeladen hatte diese Abordnung Dr. Günter Lobin, FDP-Ratsherr und als Dozent an der Universität der rumänischen Stadt tätig. Bei einem Treffen mit Bürgermeister Heinz Paus teilte der in Westfalen geborene Chef des Wirtschaftsclubs mit, dass 150 deutsche Unternehmen als Mitglieder des Clubs gefördert werden. In Paderborn habe man viele neue Kontakte knüpfen können. Beispielsweise mit dem Wirtschaftsclub Paderborn-Höxter, für den Vorsitzende Sabine Gausemeier und Geschäftsführer Hans Dransfeld an dem Termin bei Bürgermeister Heinz Paus teilgenommen hatten. Wie Jörg Prohaszka weiter mitteilte, werde derzeit in Hermannstadt viel investiert, da die Stadt im nächsten Jahr Kulturhauptstadt Europas sein werde. Außerdem verfüge man über sehr viele Fachkräfte und mit der Nähe des Karpaten-Gebirges über eine reizvolle Landschaft. Dr. Günter Lobin unterstrich, dass es darauf ankomme, lebendige Beziehungen aufzubauen, die von gegenseitigem Geben und Nehmen bestimmt sind. Lobin, der sich zwei bis dreimal im Jahr in Hermannstadt aufhält, hat bei seinen Besuchen deutliche Fortschritte festgestellt. Die Stadt entwickle sich rasant, es herrsche ein regelrechter Bauboom. Es gebe viel Platz für Investoren. Bürgermeister Heinz Paus zeigte sich erfreut über die positiven Gespräche. Er stellte der Abordnung Geschichte und Gegenwart Paderborns vor. Ob als Computerstadt, Universitätsstadt, historische Stadt oder Stadt mit Zukunftsperspektiven - Paderborn überzeuge durch seine Vielfalt und seine dynamische Entwicklung in den letzten Jahrzehnten, so Paus. Die Delegation besuchte in Paderborn außerdem noch den Technologiepark sowie die Firmen Sprick und Wincor Nixdorf.