Paderhalle wird 25
Eine Erfolgsgeschichte bis heute
Fast vier Millionen Besucher und 6.500 Veranstaltungen seit Bestehen der PaderHalle machen eines deutlich: Die Halle im Herzen der Stadt Paderborn hat sie sich als kulturelles Zentrum etabliert. Aufsichtsratsvorsitzender Joseph Vögele: „Die PaderHalle ist nicht mehr wegzudenken aus der Stadt, sie ist eine Erfolgsgeschichte bis heute“. Da ist es an der Zeit, sich bei all jenen zu bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Geschäftsführerin Dr. Maria Rodehuths besondere Wertschätzung gehört den 43 festen Mitarbeitern, die engagiert für das Veranstaltungshaus arbeiten, genauso wie dem „begeisterungsfähigen und treuen Publikum“. Zudem dankte Rodehuth dem Kulturamt, mit dem man stets „in vertrauensvoller Zusammenarbeit“ kooperiert hat, sowie der Stadt Paderborn und dem Aufsichtsrat. Dank regelmäßiger Modernisierungen sei die PaderHalle "ein wunderschönes Haus", so Rodehuth, zu dem viele Künstler gern regelmäßig zurückkehrten. Nicht nur dadurch zeichnet sich die Einrichtung aus, sondern auch durch ihr vielfältiges Veranstaltungs-Angebot, das die unterschiedlichsten Genres beinhaltet. "Unsere Aufgabe ist es, dass jeder Paderborner etwas nach seinem Geschmack im Programm findet", erläutert Rodehuth. In der Liste von namhaften Künstler, welche die Bühne schon beehrt haben, stehen unter anderem Herbert Grönemeyer, Harald Schmidt, Herbert Knebel, Rüdiger Hoffmann oder Hermann Van Veen, um nur einige zu nennen. Zum Jubiläum präsentiert die PaderHalle jetzt eine ganz besondere Überraschung. Maria Rodehuth und Christoph Gockel-Böhner, Leiter des Kulturamtes, favorisierten dabei eine eigene Inszenierung. Die Wahl fiel auf eine szenische Darstellung von Orffs "Carmina Burana" durch die Kantorei und Jugendkantorei der Abdinghofkirche, unter dem Kirchenmusikdirektor Martin Hoffmann. Eine enorme Herausforderung für den Chor, der plötzlich auswendig singen und dabei auch noch schauspielerisch agieren muss. Das sei zwar eine große Belastung für die Gruppe, aber mit der Zeit hätten alle "Feuer gefangen" für dieses einmalige Projekt, so Hoffmann. Ausstatter Frank Albert und Regisseurin Kathrin Wittenberg sind dabei wichtige Stützen. Musikalisch leisten die erweiterten Kammersolisten am Abdinghof als Orchester ihren Beitrag. Innovativ an dem Projekt ist das Konzept, die ungeheime emotionale Kraft der Musik durch große, an die Bühnenwand projizierte Bilder zu unterstützen, und so den Zuschauer in eine atemberaubende Atmosphäre zu versetzen. Das Ergebnis wird am 20. und 21. September jeweils um 19:30 in der PaderHalle zu bewundern sein. Karten im Vorverkauf gibt es im Ticketcenter am Marienplatz, Telefon (05251) 2 99 750. In der Jubiläumswoche wartet das Kulturzentrum aber nicht "nur" mit Carmina Burana“ auf, sondern hat noch viele andere Künstler aus unterschiedlichen Genres verpflichten können, unter ihnen zum Beispiel Matthias Reim & Band und die A-Capella Gruppe "maybebop". Am 26. September wird die Oper "Dornröschen" durch die "Junge Kammeroper" Köln aufgeführt. Am Tag darauf lockt das 1. Sinfoniekonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie, unter ihrem neuen Dirigenten, dem Letten Andris Nelsons. Besonders stolz ist die Geschäftsführung über den Erfolg, die Veranstaltung "Dialog mit Mozart - Giora Feidmann", nach Paderborn geholt zu haben, sie bietet einen Abend in dem alle Sinne angesprochen werden. Zum großen Abschluss der Woche kann ausgelassen gefeiert werden, es findet wieder eine der erfolgreichen Ü-30 Partys in der PaderHalle statt.