Urschrift der Natur

Werke von Max Ernst in der Städtischen Galerie in der Reithalle

Dem berühmten Grafiker Max Ernst widmet die Städtische Galerie in der Reithalle eine Ausstellung. Vom 2. September bis 12. November ist sie unter dem Titel „Die Urschrift der Natur“ zu sehen. Kunst des Grafikers, deren Wurzeln in dem Dada-Surrealismus der 1920er liegen, entführt in eine Welt der Natur, zeigt sie manchmal vertraut, manchmal fremd, manchmal beides zugleich, nie ganz fassbar. Ernst experimentierte mit unterschiedlichen Techniken, schuf Frottagen, Radierungen, Lithografien und Collagen, und bewies dabei, dass er ein Meister der Vergegenwärtigung, Verschleierung und Verunsicherung war. In seinen Werken verwendete der Virtuose eine eigene poetische Bildsprache, die den Betrachter auch heute noch fesselt. Max Ernst wurde 1891 in Brühl geboren, studierte in Bonn und war 1919 Mitbegründer der Dada-Gruppe. 1922 siedelte er nach Paris über, wo er 1933 von den Nationalsozialisten verfemt wurde. Nach der Emigration in die USA, kehrte er 1953 nach Frankreich zurück, wo er 1976 in Paris starb. Die Ausstellung wird am 1. September um 19 Uhr eröffnet. Dr. Andrea Wandschneider, Leiterin der Abteilung Städtische Galerien und Museen, wird in die Ausstellung einführen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen finden am 13. Oktober um 14 Uhr, am 18. Oktober um 16:30 Uhr und am 11. November um 15 Uhr sowie nach Vereinbarung statt. Weiter Informationen unter der Telefonnummer 0 52 51 / 88 10 76 oder im Internet unter der Adresse "www.paderborn.de/kultur" (email: staedtische-galleriepaderbornde).