Ehre dem jungen Ehrenamt

Stadt Paderborn verleiht auch 2006 wieder Jugendpreis

Ehre dem jungen Ehrenamt. Nach der Premiere im letzten Jahr schreibt die Stadt Paderborn auch dieses Jahr wieder einen Jugendpreis aus. Für ihre groß angelegte Typisierungsaktion zur Lebensspende für leukämiekranke Patienten hatten die Schülervertretungen der Berufskollegs Ludwig-Erhard, Helene Weber und Richard-von-Weizäcker diesen Preis im letzten Jahr in Empfang nehmen können. Ein ähnlich tatkräftiger Einsatz von jungen Ehrenamtlichen in den verschiedenen Vereinen, Gruppen und Institutionen wird nun auch wieder bei der zweiten Auflage des Jugendpreises gesucht. Ausgezeichnet werden sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einzeln oder als Gruppe für vorbildliches soziales, kulturelles oder sportliches Engagement aus. Mit diesem Preis soll das Ehrenamt stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Damit soll bisher Geleistetes anerkannt und gewürdigt werden. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Paderborn möchte mit diesem Preis junge Leute motivieren, in der Zukunft ehrenamtlich in tätig zu werden. Teilnehmen können alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre, die in Paderborn wohnen oder hier zur Schule gehen. Bewerben kann man sich allein, zu zweit, zu dritt, in kleinen Gruppen oder mit der ganzen Klasse. Für den „Jugendpreis“ können aber auch Dritte vorgeschlagen werden. Der Anmelde- und Einsendeschluss ist der 30. April. Damit eine Bewertung des Engagements vorgenommen werden kann, muss ein Bewerbungsbogen komplett ausgefüllt und termingerecht eingereicht werden. Er ist bei Oliver Boraucke und Maria Moczulo vom Jugendamt der Stadt Paderborn am Abdinghof 11 (Tel. 05251/88-1608) oder im Internet unter der Adresse "www.paderborn.de" erhältlich. Zusätzlich können natürlich auch Fotos, Kommentare oder Collagen eingereicht werden. Der Sponsor der Initiative ist die Paderborner Bank für Kirche und Caritas eG. Sie zeichnet junge Leute, die durch kreative und innovative Ansätze, Ideen und herausragende Projekte Maßstäbe setzen und Entwicklungen anstoßen, mit einer Fördersumme in Höhe von bis zu 1.000 Euro aus. Oliver Boraucke: "Diejenigen, die für andere da sind und einen außerordentlichen Beitrag für die Gemeinschaft leisten, wollen wir mit diesem Preis auszeichnen". Ob schulisches oder außerschulisches Engagement, wichtig sei, dass es das übliche Maß definitiv übersteige. So kämen für den Preis beispielsweise Aktionen innerhalb von Schule, Kirche, Sportvereine, gemeinnützige Vereinigungen oder auch ganz einfach Hilfe für einzelne hilfsbedürftige Menschen in Frage.