Paderborner Weihnachtsmarkt bekam viel Lob
Profil wird in diesem Jahr weiter gestärkt
Dem Lob des Deutschen Schaustellerbundes und des Deutschen Bundes der Schausteller und Marktkaufleute für den Paderborner Weihnachtsmarkt 2005 haben sich viele Besucher und Gäste der Stadt angeschlossen. Entsprechende Reaktionen haben die Organisatoren vom Ordnungsamt der Stadt bekommen. Neben den Lichtinszenierungen, insbesondere am Dom, der Premiere der „Sternengasse“ wurde dabei immer wieder auch der ideale Standort des Marktes vor dem Dom genannt. Der Aufbau der Stände auf dem Domplatz - mit 60 knapp 20 mehr als im Vorjahr - wurde positiv bewertet. Ein in diese Richtung gehendes erstes Fazit hat auch der Fachausschuss des Rates in seiner Dezember-Sitzung gezogen. Bürgermeister Heinz Paus lobt in diesem Zusammenhang den großen Einsatz von Organisatoren, Hüttenbetreibern und Wochenmarktbeschickern. Insbesondere die Wochenmarktbeschicker hätten viel Verständnis bewiesen, da sie während des Weihnachtsmarktes vom Markt- auf den Domplatz ausweichen mussten. Viele Einheimische und Gäste hätten den Weihnachtsmarkt und den sich mittwochs und samstags anschließenden Wochenmarkt als sinnvolle Ergänzung gefunden. Ordnungsamtsleiter Udo Olschewski dankt besonders auch all jenen, die für einen schnellen Abbau des Marktes quasi über Nacht gesorgt haben. Lediglich bei vier Hütten hätten sich Verzögerungen ergeben. Ein Tieflader eines auswärtigen Betreibers habe sich bedingt durch die schlechte Wetterlage verspätet. Auch die Bühne, die Auszubildende des Technologie- und Berufsbildungszentrums (TBZ) ehrenamtlich aufgebaut hatten, sei stehen geblieben. "Der Abbau der Bühne war aus unserer Sicht nicht zwingend erforderlich, da im Vorfeld Marktbeschicker Jürgen Perl abgesagt hatte und in der Summe ausreichend Platz zur Verfügung stand", so Olschewski. Wer wie der Förderverein "Paderborner Wochenmarkt" die angesichts des Umfangs des Abbaus geringfügigen Probleme als "Chaos" und "unprofessionelles Durcheinander" bezeichne, verkenne nicht nur die Realitäten, sondern treffe mit dieser massiven Kritik in erster Linie all jene, die sich mit großem Einsatz über Nacht um den Abbau gekümmert haben. Dafür hatten unter anderem auch die Mitglieder des Schaustellervereins Paderborn gesorgt, die in der Nacht die von der Stadt Paderborn zur Verfügung gestellten Hütten abgebaut haben. Vorsitzender Hans-Otto Bröckling: "Am 24. Dezember waren um 4 Uhr 90 Prozent der Hütten vom Marktplatz entfernt". Überrascht zeigte sich auch Marktbeschicker Jürgen Perl darüber, dass sein Stammplatz in seiner Abwesenheit nicht genutzt wurde. Der Fachausschuss des Rates wird sich in seiner Februarsitzung noch einmal ausführlich mit dem Weihnachtsmarkt beschäftigen. Die Verwaltung wird dort Vorschläge machen, wie der Weihnachtsmarkt weiter optimiert werden kann. Gedacht ist unter anderem daran, die Zahl der Stände vor dem Dom weiter zu erhöhen und dort zusätzlich qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk zu verpflichten.