Kulturamt gedenkt Mozart

Mehrere Veranstaltungen zum 250. Geburtstag des Komponisten

Am 27. Januar jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozarts. Das Kulturamt der Stadt Paderborn bietet rund um das Datum eine Reihe von Veranstaltungen in der Paderhalle an. Am Mittwoch, 18. Januar, um 19.30 Uhr beginnt der Reigen mit der „kleinen“ g-Moll-Sinfonie (KV 183) und dem Violinkonzert Nr. 4 D-Dur (KV 218), gespielt von Nicolas Koeckert, Violine, und der Nordwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung von Carlos Prieto. Das Konzert endet mit dem Werk eines weiteren Jubilars, nämlich der 9. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Um 18.30 Uhr findet eine Einführung mit Bruno Bechthold und Christoph Gockel-Böhner im Foyer statt. Am Sonntag, 29. Januar, um 18 Uhr folgt ein Konzertabend für zwei Klaviere. Das Klavierduo Genova und Dimitrov spielt die Fantasie f-Moll KV 608, Adagio und Fuge KV 546 und die Sonate D-Dur KV 448 für zwei Klaviere. Auch hier ist noch ein zweiter Gedenktag des Jahres mit im Spiel, nämlich der 150. Todestag von Robert Schumann. Von ihm erklingen die Bilder aus dem Osten op.66. Eine Einführung von der Musikhochschule Detmold findet um 17.30 Uhr im Saal statt. Am Montag und Dienstag, 30. und 31. Januar, kommen auch die Grundschulkinder zu Mozart. „Mozarts Leben in seiner Musik“ ist das Motto des von Hermann Große-Jäger moderierten Konzerts. Für den 31. Januar nachmittags gibt es auch Karten im freien Verkauf. Schluss- und Höhepunkt der Mozart-Reihe in der Paderhalle ist am Mittwoch, 1. Februar, um 19.30 Uhr die Oper „Don Giovanni“ KV 527. Das heitere Drama („dramma giocoso“) um den berühmten Verführer wird vom Landestheater Detmold gespielt. Nie schuf Mozart so rasche und schroffe Kontraste: von der süßen Liebesarie über den komischen Diener bis zum Schrecken des Todes. Aus der Verschmelzung der Elemente entsteht eine der vollkommensten Opern. Eine Einführung von der Dramaturgin des Landestheaters gibt es im Foyer um 18.30 Uhr. Natürlich wird es auch noch weiter im Jahr Mozart geben: Schon bei den Puppenspielwochen im März wird es am 14. März als Puppenspiel mit Live-Musik die Mozart-Oper „Bastien und Bastienne“ gespielt, die Mozart im Alter von 12 Jahren schrieb. Was bedeutet eigentlich die Abkürzung KV bei den Werken von Mozart? Ganz einfach: Köchel-Verzeichnis. Es handelt sich um das Werkverzeichnis. Das Kulturamt wird das dicke Buch in den Tagen rund um den Geburtstag bei den Veranstaltungen im Foyer auslegen.